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Ab sofort (September 2009) ist unser Bildungsangebot durch das Qualitätslabel der Schweizer Bildungsinstitutionen eduQUA zertifiziert. Diese Auszeichnung freut uns riesig und bringt uns in Sachen Frauenunterstützung einen wesentlichen Schritt weiter.
Mit eduQUA wurde das erste Schweizer Label geschaffen, das auf Anbietende von Weiterbildung zugeschnitten ist. Bereits verfügen über 880 Schulen, Institute, Akademien in der ganzen Schweiz über das eduQUA-Label. Das Label eduQUA setzt und überprüft Minimalkriterien für die Qualität von Weiterbildungsanbietenden. eduQUA definiert sechs Kriterien, die für die Qualität einer Institution entscheidend sind: das Angebot, die Kommunikation mit den Kundinnen und Kunden, die Art und Weise der Leistungserbringung, das eingesetzte Personal – also die Ausbildenden, der Lernerfolg sowie Qualitätssicherung und -entwicklung. Daneben gibt eduQUA auch Anstösse zur Qualitätsentwicklung. Dies geschieht mit der Vorbereitung auf die Zertifizierung, mit einem Audit vor Ort, mit einem Zertifizierungsbericht, mit jährlichen Zwischenaudits und mit der Erneuerung der eduQUA-Zertifizierung alle drei Jahre. Unabhängige Zertifizierungsstellen in allen Regionen der Schweiz überprüfen die Einhaltung der Minimalstandards.
Wer oder was ist genau zertifiziert?
Das Label eduQUA wird nicht einzelnen Angeboten, sondern einer Institution vergeben. Das bedeutet, dass der ganze SKF eduQUA-zertifiziert ist. Die Zertifizierung gilt für alle Bildungsangebote des Dachverbandes und natürlich für alle unsere Bildungsangebote, die vom Dachverband gemeinsam mit den Kantonalverbänden durchgeführt werden. Sie gilt jedoch nicht für Bildungsveranstaltungen, die Kantonalverbände oder Ortsvereine allein organisieren.
Gute Zusammenarbeit ist gefragt
Im Vorfeld und im Prozess der Zertifizierung haben wir die Werkzeuge zur Qualitätssicherung geschmiedet und sind dabei, das Qualitätsverständnis von allen Beteiligten zu schärfen. Wir sind froh um die gute Zusammenarbeit bei den Kursauswertungen, um die Entwicklung der administrativen Abläufe zwischen den Sekretariaten und um das Verständnis der Referentinnen, dass wir bei den Kursen eine sehr hohe Zufriedenheit der Teilnehmerinnen erwarten. Die Statistik 2009 zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Die meisten Kurse waren gut bis sehr gut besucht, und die Feedbacks geben Einblick in die Zufriedenheit, oft auch Dankbarkeit.
Bereits ein weiteres Ziel vor Augen
Diese Zertifizierung bedeutet ganz klar einen Schritt weiter auf dem Weg der Unterstützung von Frauen. Als weiteres Ziel möchte der SKF engagierten SKF-Frauen die Möglichkeit bieten, sich ihre Kurse als Module in einer anderen Weiterbildungsinstitution anrechnen zu lassen. Erste Gespräche sind bereits am Laufen. Dies ist beispielsweise bei der Coaching-Ausbildung sehr wichtig, aber eben auch interessant für eine Vorstandsfrau, die sich im SKF ihre Minimanagement-Weiterbildung bescheinigen lässt.