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News

06. Februar 10

Zahlreiche SKF-Frauen am Begegnungstag im Bundeshaus

Auf Einladung von Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer, Ständeratspräsidentin Erika Forster und Bundespräsidentin Doris Leuthard haben sich am Samstag, 6. Februar 2010, rund 700 Frauen aus der ganzen Schweiz, davon über 40 SKF-Mitglieder, im Bundeshaus zu einem Begegnungstag getroffen.

Seit der Einführung des Frauenstimm- und Wahlrechts 1971 haben die Frauen in der Politik einiges erreicht: 1977 wurde mit Elisabeth Blunschy (ehemalige SKF-Zentralpräsidentin) die erste Nationalratspräsidentin gewählt, 1991 mit Josi Meier (ebenfalls eine ehemalige SKF-Frau) die erste Ständeratspräsidentin  und 1999 amtete Ruth Dreifuss als erste Bundespräsidentin. Jetzt werden die drei Gremien zum ersten Mal gleichzeitig von Frauen geleitet.

Verschiedene "Frauenzimmer"
Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer, Ständeratspräsidentin Erika Forster und Bundespräsidentin Doris Leuthard haben diese Gelegenheit genutzt, um Frauen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Lebenswegen miteinander ins Gespräch zu bringen. Dies geschah mit Hilfe von verschiedenen so genannten "Frauenzimmern" zu den Themen Frau, Mutter und Grossmutter, Frau und aussergewöhnlicher Beruf, Frau und Berufung, Frau und Chefin, Frau und Medizin, Frau und Schönheit sowie Frau und Staatsdienst. Dazu hatten die Präsidentinnen verschiedene bekannte und weniger bekannte Referentinnen eingeladen.

Viel erreicht - trotzdem bleibt noch viel zu tun
Das Interesse am Begegnungstag war gross: Rund 700 Frauen aus der ganzen Schweiz nahmen daran teil. "Es freut uns sehr, dass der Begegnungstag derart guten Anklang gefunden hat", sagte Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer in der Schlussrunde. "Es ist schön zu sehen, wie die Frauen den Besuch im Bundeshaus genossen und sich in die Diskussionen eingebracht haben. Dies zeigt uns, dass der gegenseitige Austausch einem grossen Bedürfnis entspricht", erklärte Ständeratspräsidentin Erika Forster. Und Bundespräsidentin Doris Leuthard fügte hinzu: "Wir hoffen, dass der Schwung genutzt werden kann, um weitere Fortschritte zu erzielen. In der Forschung und Wirtschaft beispielsweise sind Frauen in leitenden Funktionen nach wie vor untervertreten." Der Frauenanteil nehme mit jeder Stufe der Karriereleiter ab. "Es bleibt also noch einiges zu tun", folgerten die drei Präsidentinnen. Das gelte auch bei der Lohngleichheit.
Quelle: www.news.admin.ch