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02. Februar 2015

Die Stimme von einer Million Frauen

«Wir deponieren unsere Forderungen nach Gleichberechtigung und Mitsprache der Frauen persönlich in Rom!» Dies war eine der Quintessenzen, die von den Vertreterinnen der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände als Fazit am dreitägigen Treffen in St. Gallen formuliert wurden.

Der Schweizerische Katholische Frauenbund SKF war Gastgeber der alle zwei Jahre durchgeführten Konferenz der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände. Frauen aus den beiden deutschen Verbänden kfd und KDFB, dem Südtiroler kfb und dem Österreichischen kfb trafen sich in St. Gallen zum Thema „Als Frauen katholisch unterwegs sein“.

Die Erkenntnis war nicht neu, dass bei „k wie katholisch“ viele auch an Hierarchie, überalterte Amtskirche und verlorene Glaubwürdigkeit denken. Die in Workshops erarbeiteten Essenzen des „k“ zeigten, dass die katholischen Frauenverbände darin trotz allem ein grosses Kraftpotenzial orten. Mit Essenzen wie Beharrlichkeit, Verbundenheit, Spiritualität und Solidarität werden Werte gelebt und vertreten, die in der heutigen Zeit nach wie vor von grosser Bedeutung sind.

Die Tatsache, dass die fünf Frauenorganisationen gesamthaft rund eine Million Frauen vereinen, stärkte bei den Anwesenden das Bewusstsein, dass die Katholischen Frauenverbände damit eine grosse Kraft innerhalb der Kirche und der Gesellschaft sind. Fakt ist aber, dass die Stimme der Frauen innerhalb der Kirche nach wie vor oft verkannt oder gar nicht gehört wird. Dies obwohl es just Frauen aus diesen Verbänden sind, die an der Basis, das heisst in den Pfarreien und Gemeinden, etliche essenzielle Aufgaben übernehmen, um die frohe Botschaft des Evangeliums konkret umzusetzen. Dies notabene meist unbezahlt in Freiwilligenarbeit.

Mit Beharrlichkeit an den drängenden K-Fragen dran bleiben

Die innerkirchlichen Themen, die von den fünf Verbandsleitungen bearbeitet werden, haben einen hohen Deckungsgrad. So fordern alle neben der gleichberechtigten Mitwirkung von Männern und Frauen vor allem eine neue Familienpastoral und einen neuen Umgang mit geschiedenen  Wiederverheirateten. Die Frauenverbände werden ihre Stimme aktiv in die aktuelle Diskussion, im Rahmen der Synode um die künftigen Leitlinien der Ehe- und Familienpastoral, einbringen. Zudem wurde die Absicht formuliert, diese Forderungen eigenhändig nach Rom zu tragen. Die Planung dazu wird an die Hand genommen.