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10. Dezember 2015

Referendum gegen das Fortpflanzungsmedizin-Gesetz

Heute hat das Komitee „Vielfalt statt Selektion“ seine Unterschriften für das Referendum gegen das neue Fortpflanzungsmedizingesetz eingereicht. Die beiden grössten konfessionellen Frauendachverbände haben die Sammlung unterstützt. Sie setzen sich gegen Selektionszwänge und für Solidarität mit Menschen, die nicht den gängigen Normen entsprechen, ein.

Die Evangelischen Frauen Schweiz (EFS) und der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) sind erfreut darüber, dass das Referendum gegen das neue Fortpflanzungsmedizingesetz zu Stande gekommen ist. «Das Referendum bietet die Gelegenheit, im FMedG klare Rahmenbedingungen festzulegen. So kann der Druck auf die Frauen, ein gesundes Kind zu gebären, so klein wie möglich gehalten werden», sagt Regula Ott, Beauftragte für Gesellschaft und Ethik des SKF. «Im vorgesehenen Gesetz sehen wir die Gefahr, dass Menschen, die nicht den Normen entsprechen, bereits vor der Geburt aussortiert werden», sagt Dorothea Forster, Co-Präsidentin EFS. Diese Möglichkeit erhöht den Druck auf Paare, alles zu unternehmen, damit sie ein Kind bekommen, das den gesellschaftlichen Normen entspricht.

Der SKF und die EFS wollen eine solidarische Gesellschaft, die Menschen mit speziellen Bedürfnissen annimmt und unterstützt. Das Zusammenleben in Vielfalt ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft. Die EFS und der SKF setzen sich dafür ein, dass eine vielfältige, solidarische Gesellschaft auch weiterhin möglich ist. Deshalb unterstützen sie das Referendum gegen das neue Fortpflanzungsmedizingesetz.

Medienauskünfte

Dorothea Forster, Co-Präsidentin EFS, 079 657 31 39

Regula Ott, SKF-Beauftragte für Gesellschaft und Ethik, 076 430 90 61


Dateien:
MM_Referendum_FmedG_01.pdf777 K