Das europäische Freiwilligenjahr geht mit grossem Dank an die Freiwilligen, einer Resolution und einer ungewöhnlichen Krippengestaltung zu Ende.
Was haben Weihnachtskrippen mit dem Dank für Freiwilligenarbeit zu tun? Mehr als Sie denken: Krippen stellen auch Rollenverteilungen dar. Werden Maria, Josef und die Könige einmal anders aufgestellt, kommt man zu überraschend neuen Aussagen über die Rollen- und Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau.
Rollentausch I
In der Pfarrei Bruder Klaus (www.kath-kriens.ch) stehen im Altarraum Krippen mit unorthodoxen Rollenverteilungen: Die Könige wischen den Boden oder helfen bei den Schafen, Maria ruht sich aus. In dieser Kirche beschloss der SKF das Freiwilligenjahr mit einem den Freiwilligen gewidmeten Gottesdienst.
Dabei erhielten zusammen mit den Freiwilligen auch die Nutzniesser der Freiwilligenarbeit Raum: Jungwachtleiter - Schulkind; Frauengemeinschaft - Besucherin der Veranstaltung; Liturgiegruppe - Gottesdienstbesucherin; Kinderhüeti-Frau - Mutter, die ihr Kind für ein paar Stunden abgeben kann. Im Gottesdienst fielen auch die wichtigen Schlüsselwörter zur Freiwilligenarbeit: Unerlässlich, Bereicherung, Lernfeld, tragendes Netz, Gemeinschaft...
Resolution
An der Freiwilligen-Landsgemeinde vom 11. November 2011 in Bern wurde eine Resolution verabschiedet, in welcher die Exekutiven aufgefordert werden, freiwillige und ehrenamtliche Arbeit in der Schweiz zu unterstützen und zu fördern. Sie finden den Link zur Resolution auf unserer Webseite. Hier ist auch der Artikel von Regula Grünenfelder «Frauengemeinschaften fördern - über das Freiwilligenjahr hinaus» aus der Schweizer Kirchenzeitung zu finden.
Rollentausch II
Das Europäische Jahr der Freiwillig Engagierten nahm der Frauenimpuls Willisau zum Anlass, seinen treuen Helfern mit einem unterhaltsamen Abend zu danken. Eingeladen wurden alle Helferinnen und Helfer, die seit der Fusion der drei Frauenvereine im Jahr 2010 zahlreiche Anlässe mit ihrem Einsatz unterstützten. Die pfiffige Unterhaltung der Frauengruppe „Donne Matte“ sowie die engagierte Rede von Alt-Nationalrätin Rosemarie Zapfl wurden abgerundet mit einem feinem Imbiss und Dessert, serviert von den Ehemännern der Vorstandsfrauen! Wohlbemerkt freiwillig! Eine Geste, welche die Gäste mit einem begeisterten Applaus honorierten.

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