Solidaritätsfonds für
Mutter und Kind

Hilfe für Mütter in Not -
schnell und unbürokratisch

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Elisabethenwerk

«Von Frauen - Für Frauen»
gelebte Solidarität seit
beinahe 60 Jahren

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Solidaritätsfonds für Mutter und Kind

Obwohl das soziale Netz in der Schweiz recht engmaschig geknüpft ist, weist es gerade im Bereich Mutterschaft grosse Löcher auf. Die Statistik zeigt: Die Armut von Alleinerziehenden und Familien ist leider trotz Mutterschaftsversicherung nach wie vor ein grosses Problem.

800 Gesuche - eine Million Franken

Wir helfen zum Beispiel, wenn eine Lehrtochter Mutter wird. Wenn eine junge Frau ihre Ausbildung trotz Mutterschaft abschliessen kann, steigen die Chancen, dass sie später finanziell auf eigenen Beinen stehen kann. Wir springen auch ein, wenn ein unverhoffter Kindersegen den Umzug in eine grössere Wohnung nötig macht. Zügelkosten oder ein grosses Mietzinsdepot können ein knappes Budget oft sprengen. Wir unterstützen aber auch Frauen, die aus einer von Gewalt geprägten Beziehung ausbrechen und eine neue Existenz aufbauen müssen.

Insgesamt hilft der Solidaritäsfonds für Mutter und Kind jährlich etwa 800 Frauen in Not. Das Jahresbudget beträgt rund eine Million Franken. In der Regel sind es Sozial- und Beratungsstellen, Pfarrämter, Frauenvereine oder ÄrztInnen, die Frauen an den Solidaritätsfonds für Mutter und Kind überweisen. Gesuchsformulare können aber auch direkt unter der Telefonnummer 041 226 02 27 angefordert werden.

Auf aktive Ortsvereine angewiesen

Damit der Solidaritätsfonds wirksame Hilfe leisten kann, ist er auf aktive Ortsvereine und engagierte Pfarreien angewiesen. Viele Frauen (und auch einige Männer) haben in den letzten Jahren immer wieder grosse Initiative und Erfindergeist bewiesen, wenn es darum ging, für den Solidaritätsfonds für Mutter und Kind Geld zu sammeln.


 

So hilft der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind: Sendung «mitenand» vom 3. Januar 2016