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Coronavirus – Merkblätter und Tipps für die Vereinsarbeit

In der Schweiz ändern seit Anfang März 2020 laufend die Massnahmen, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Neben den allgemeinen Vorsichtsmassnahmen des Bundesamtes für Gesundheit BAG wie Hygieneregeln, Abstand einhalten, Maske tragen und sich wenn immer möglich impfen zu lassen, ist es sehr wichtig, dass wir als Gesellschaft solidarisch sind und uns gegenseitig unterstützen. Der Bund gibt die wichtigsten Regeln vor, anderes liegt jedoch in der Zuständigkeit der Kantone. Deshalb ist es wichtig, auch die jeweils geltenden kantonalen Vorgaben zu beachten. Auf dieser Seite beleuchten wir die für unser Frauennetzwerk wichtigsten Vorgaben.

Veranstaltungen, Versammlungen und weitere wichtige Änderungen

Ab dem 6. Dezember 2021 werden die Massnahmen zur Eingrenzung von Covid-19 die Zertifikatspflicht erweitert:

  • Ab 6. Dezember 2021 gilt die Zertifikatspflicht bei Vereinsanlässen, in Innenbereichen von Restaurants, Freizeit- und Unterhaltungsbetrieben und bei Veranstaltungen in Innenbereichen. Personen ab 16 Jahren müssen das Covid-Zertifikat (Geimpft, Getestet, Genesen) in einer App oder in Papierform mit einem Personalausweis vorweisen. Seit dem 1. Oktober sind Test für das Zertifikat kostenpflichtig, ab dem 6. Dezember ist die Testgültigkeit verkürzt.
  • Auch mit der Zertifikatspflicht bleibt die Maskenpflicht bestehen (Ausnahme bei 2G Veranstaltungen, Chöre oder in Restaurants).
  • Ausnahmen der Zertifikatspflicht:
    • Veranstaltungen im Freien bis 300 Personen
    • Religiöse Veranstaltungen bis 50 Personen (Kontaktdaten nötig) und private Veranstaltungen in Privaträumen bis 10 Personen
  • Für die Kontrolle von Covid-Zertifikaten gibt es die App Covid Certificate Check. Mit der SwissCovid-App steht eine Check-in-Funktion zur Verfügung, welche beispielsweise bei Vereinsanlässen genutzt werden kann.
  • Homeoffice wird empfohlen. Auch am Arbeitsplatz gilt Maskenpflicht, wenn mehrere Personen im Raum sind. Arbeitgeber:innen können das Zertifikat in ihr Schutzkonzept einbinden, Massnahmen sind schriftlich festzuhalten und die Arbeitnehmer:innen vorgängig zu konsultieren.
  • Schutzkonzepte sind von Betreiber:innen öffentlich zugänglicher Einrichtungen notwendig.
  • Die neuste Verordnung mit den Anpassungen vom 3. Dezember 2021
  • Kantonale Unterschiede sind möglich, unbedingt die jeweiligen Vorgaben prüfen.
  • Weiterhin gilt Maskenpflicht in Innenräumen wie Läden, öffentlicher Verkehr, öffentlich zugänglichen Innenräumen.

Vorgaben für SKF-Kurse

Ab dem 6. Dezember 2021 gilt für Weiterbildungen im Präsenzunterricht Maskenpflicht und Zertifikatspflicht. Kursteilnehmer:innen sind verpflichtet, das Covid-Zertifikat (Geimpft, Getestet, Genesen) in einer App oder in Papierform mit einem Personalausweis vorzuweisen. Dafür ist die zwei Drittel Belegung aufgehoben. Alternativ könnte die Veranstalterin 2G einführen, dann würde die Maskenpflicht entfallen.

Die SKF-Kurse finden teilweise als Präsenzveranstaltungen und auch zum Teil online statt. Die Entscheidung liegt bei den Kantonalverbänden. Sie berücksichtigen bei der Durchführung vor Ort die kantonalen Richtlinien und halten die Schutzkonzepte ein.

Weitere Informationen bietet der SVEB Schweizerischer Verband für Weiterbildung.

Die Kurse, die coronabedingt als Online-Angebote durchgeführt werden, finden über die Plattformen Zoom oder Microsoft Teams statt. Praktische Tipps und eine Anleitung für MS Teams und Zoom sowie ein Merkblatt zur Zoom-Anleitung.

Merkblatt über die verschiedenen Durchführungsformen

Jahresversammlung

Mit Bundesratsbeschluss vom 28. Oktober 2021 wurde die Geltungsdauer von Art. 27 der Covid-19-Verordnung 3 über die Versammlungen von Gesellschaften bis zum Inkrafttreten des neuen Aktienrechts verlängert (maximal bis Ende 2023). Wir empfehlen, 2022 auf jeden Fall eine Versammlung durchzuführen. Dazu gibt es verschiedene Durchführungsformen:

  • Physische Durchführung
  • Schriftliche Durchführung
  • Elektronische Durchführung

Im Merkblatt für die Jahresversammlungen sind die verschiedenen Formen genau erklärt. Ebenfalls gibt es eine Liste mit der vorgeschlagenen Traktandenreihenfolge für alle Vereine, die 2020 die Jahresversammlung abgesagt haben.

Wir sind überzeugt, dass gute und kreative Lösungen für die Jahresversammlungen gefunden werden können. Ideen dazu sammeln wir in der Ideenbörse.

Tipps für Ortsvereine und Kantonalverbände zur Kurzarbeit

Informationen zur Kurzarbeit im SKF

Durch all die Einschränkungen von Alltags- und Berufsleben gibt es viele Menschen, die ihre Erwerbsarbeit nicht weiter ausführen können. Auch Ortsvereine und Kantonalverbände des SKF sind teilweise Arbeitgebende und können ihre Arbeitnehmerinnen, welche Kurse leiten oder Kinder betreuen, vorübergehend nicht mehr beschäftigen. In diesem Fall besteht die Möglichkeit Kurzarbeit anzumelden. Der Bundesrat hat entschieden, bis Ende Juni 2021 das vereinfachte Verfahren für die Voranmeldung von Kurzarbeit sowie das summarische Verfahren für die Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung (KAE) beizubehalten.

Das Wichtigste in Kürze

Kurzarbeit für Angestellte in gekündigtem Verhältnis? 

  • Keine Anmeldung möglich, Lohnfortzahlung während der Kündigungsfrist zu 100% bis Ende Kündigung. 

Angestellte mit Auszahlung bis 2'300 Franken pro Jahr (geringfügige Löhne)

  • mit AHV-Abzug Anmeldung für Kurzarbeit möglich, da sie auch ALV-Beiträge bezahlt haben
  • ohne AHV Abzug keine Anmeldung für Kurzarbeit möglich, da sie keine Beiträge an die ALV geleistet haben, Lohnfortzahlung zu 100%. 

Haben Rentnerinnen Anrecht auf Kurzarbeit?

  • Rentnerinnen haben nie Anspruch auf Kurzarbeit, weil keine ALV abgerechnet wird, Lohnfortzahlung 100%

Weitere Informationen:

Herausforderungen, wo die Lage auch ohne Coronavirus schwierig ist

Auch unsere Solidaritätswerke sind mit dem Coronavirus konfrontiert

  • Die Situation von notleidenden Müttern wird mit dem Coronavirus zusätzlich erschwert. Viele sind von finanziellen Einbussen betroffen und es drohen Kurzarbeit, Lohnausfälle oder gar Entlassungen. Familien, Alleinerziehende und working poor sind besonders gefährdet, in eine finanzielle Notlage zu geraten. Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind hilft auch jetzt, unbürokratisch und schnell. Wegen der ausserordentlichen Situation wurde das Reglement angepasst, damit ein erneutes Gesuch möglich ist.
  • Die Situation in der Schweiz und in ganz Europa ist bereits sehr herausfordernd. Wir fiebern mit unseren Konsulentinnen in den Projektländern des Elisabethenwerks mit und hoffen inständig, dass sich die Lage bald verbessert. Mit den Verantwortlichen vor Ort sind wir laufend in Kontakt und sammeln Neuigkeiten über die Situation in den Ländern Uganda, Bolivien, Indien und Sri Lanka
Wie beeinflusste das Coronavirus unseren Verband?

Wie entwickelt sich das Verbandsleben 2021

 

Worauf hatte die Coronakrise 2020 Einfluss?

  • Die Delegiertenversammlung 2020 wurde als Versammlung abgesagt und fand in schriftlicher Form statt. Zu den Resultaten der schriftlichen Abstimmung 2020. Ein grosser Dank geht an die Frauen des AKF Aargauischer Katholischer Frauenbund, sie hatten schon so viele Vorbereitungen für die geplante DV in Baden geleistet!
  • Die Kurse wurden bis 7. Juni 2020 abgesagt, danach fanden sie mit Schutzkonzept statt. Insgesamt konnten 32 Kurse nicht wie  ursprünglich geplant durchgeführt werden. Für einen Teil konnte ein Ersatzdatum gefunden werden.
  • Der Impulstag 2020 make up! Schöpfung und Wandel wurde ins 2021 verschoben.
  • Die Geschäftsstelle war vom 18. März bis 8. Juni und ab dem 26. Oktober 2020 im Homeoffice.
  • Die Herbstkonferenz 2020 fand als digitales Treffen statt, anstelle der normalerweise zwei Tage konzentrierte sich die Versammlung auf einen.