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Coronavirus – Merkblätter und Tipps für die Vereinsarbeit

In der Schweiz ändern seit Anfang März laufend die Massnahmen, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Neben den allgemeinen Vorsichtsmassnahmen des Bundesamtes für Gesundheit BAG wie Hygieneregeln, Abstand einhalten und Maske tragen, ist es auch sehr wichtig, dass wir als Gesellschaft solidarisch sind und uns gegenseitig unterstützen. Der Bund gibt die wichtigsten Regeln vor, vieles liegt jedoch in der Zuständigkeit der Kantone. Deshalb ist es wichtig, auch die jeweils geltenden kantonalen Vorgaben zu beachten.

Änderungen vom 28. Oktober 2020 in der Covid-19-Verordnung

Vorgaben für Veranstaltungen und Kurse

Veranstaltungen bis 50 Personen sind gemäss Bund weiterhin möglich – Kurse der Erwachsenenbildung sind ab dem 2. November verboten.

Kurse der Erwachsenenbildung sind in Form von Präsenzveranstaltungen verboten. Darunter fallen alle SKF-Kurse, weshalb diese bis auf weiteres abgesagt sind. Als Verein sind Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen erlaubt. Nicht mitgerechnet sind dabei alle HelferInnen der Veranstaltung. Ein Schutzkonzept braucht es für alle Veranstaltungen ab 6 Personen.

Eine solche Veranstaltung darf drinnen oder draussen stattfinden. Dabei müssen die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Die Maskentragpflicht gilt immer - auch sitzend während der Veranstaltung. Von der Maskentragpflicht ausgenommen sind u.a. Rednerinnen und Redner, Akteurinnen und Aktere religiöser Feiern oder Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können.

Erlaubt sind:

  • Veranstaltungen bis max. 50 Personen zusätzlich zu den Helferinnen und Helfern.
  • Sportliche und kulturelle Aktivitäten in Innenräumen mit max. 15 Personen mit Gesichtsmaske und der Einhaltung von 1.5 Metern zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Als eine sportliche Aktivität gilt z.B. Yoga oder Zumba und als kulturelle Aktivität z.B. der Auftritt eines Ensembles oder einer Sängerin. Bei sportlichen Aktivitäten muss keine Gesichtsmaske getragen werden, wenn die Lüftung gewährt werden kann und für ruhige Sportarten 4m² pro Person zur Verfügung stehen und für andere Sportarten 15m². 
  • Sportliche und kulturelle Aktivitäten, die draussen stattfinden mit max. 15 Personen mit Gesichtsmaske oder 1.5 Metern zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Also z.B. Jogging, Schneeschuhwanderungen oder Skitouren)
  • Alle sportlichen und kulturellen Aktivitäten von Personen unter 16 Jahre ausser Wettkämpfe.
  • Private Treffen von Freundinnen, Freunden und Familie bis max. 10 Personen.

Verboten sind: 

  • Präsenzunterricht der Erwachsenenbildung
  • Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen
  • Sportliche und kulturelle Aktivitäten von Personen über 16 Jahren, bei denen Maskenpflicht und Abstand nicht eingehalten werden können, also z.B. Fussball, Basketball oder Tanzsport.
  • Alle sportlichen und kulturellen Aktivitäten von Personen über 16 Jahren mit mehr als 15 Personen
  • Private Treffen ab 11 Personen
  • Alle Proben und Auftritte von Chören im nicht-professionellen Bereich

In Kürze werden wir noch genauer auf die Unterschiede sind zwischen privaten Treffen, Veranstaltungen, Kursen und sportlichen und kulturellen Aktivitäten eingehen sowie die Vorlage des Schutzkonzepts anpassen.

Vertiefende Unterlagen:

Merkblatt über die verschiedenen Durchführungsformen

Jahresversammlung 2021

Die Frist für elektronische und schriftliche Abstimmungen wurde in der Verordnung 3 bis am 31. Dezember 2021 verlängert. Wir empfehlen, 2021 auf jeden Fall eine Versammlung durchzuführen. Dazu gibt es verschiedene Durchführungsformen:

  • Physische Durchführung
  • Schriftliche Durchführung
  • Elektronische Durchführung

Im Merkblatt für die Jahresversammlungen 2021 sind die verschiedenen Formen genau erklärt. Ebenfalls gibt es eine Liste mit der vorgeschlagenen Traktandenreihenfolge für alle Vereine, die 2020 die Jahresversammlung abgesagt haben.

Wir sind überzeugt, dass gute und kreative Lösungen für die Jahresversammlungen im 2021 gefunden werden können. Ideen dazu sammeln wir in der Ideenbörse.

Tipps für Ortsvereine und Kantonalverbände zur Kurzarbeit

Informationen zur Kurzarbeit im SKF

Durch all die Einschränkungen von Alltags- und Berufsleben gibt es viele Menschen, die ihre Erwerbsarbeit nicht weiter ausführen können. Auch Ortsvereine und Kantonalverbände des SKF sind teilweise Arbeitgebende und können ihre Arbeitnehmerinnen, welche Kurse leiten oder Kinder betreuen, vorübergehend nicht mehr beschäftigen. In diesem Fall besteht die Möglichkeit Kurzarbeit anzumelden. Das Instrument der Kurzarbeitsentschädigungen wurde vom Bundesrat vorübergehend ausgeweitet und vereinfacht. Bis zum 31. Dezember 2020 wird mit dem «Prozess KAE COVID-19» abgewickelt und es werden die COVID-19-Formulare eingesetzt.

Wir haben die wichtigsten Informationen und benötigte Formulare für den Antrag auf Kurzarbeit zusammengestellt.

Das Wichtigste in Kürze

Kurzarbeit für Angestellte in gekündigtem Verhältnis? 

  • Keine Anmeldung möglich, Lohnfortzahlung während der Kündigungsfrist zu 100% bis Ende Kündigung. 

Angestellte mit Auszahlung bis 2'300 Franken pro Jahr (geringfügige Löhne)

  • mit AHV-Abzug Anmeldung für Kurzarbeit möglich, da sie auch ALV-Beiträge bezahlt haben
  • ohne AHV Abzug keine Anmeldung für Kurzarbeit möglich, da sie keine Beiträge an die ALV geleistet haben, Lohnfortzahlung zu 100%. 

Haben Rentnerinnen Anrecht auf Kurzarbeit?

  • Rentnerinnen haben nie Anspruch auf Kurzarbeit, weil keine ALV abgerechnet wird, Lohnfortzahlung 100%
Herausforderungen, wo die Lage auch ohne Coronavirus schwierig ist

Auch unsere Solidaritätswerke sind mit dem Coronavirus konfrontiert

  • Die Situation von notleidenden Müttern wird mit dem Coronavirus zusätzlich erschwert. Viele sind von finanziellen Einbussen betroffen und es drohen Kurzarbeit, Lohnausfälle oder gar Entlassungen. Familien, Alleinerziehende und working poor sind besonders gefährdet, in eine finanzielle Notlage zu geraten. Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind hilft auch jetzt, unbürokratisch und schnell. In unserer Medienmitteilung sensibilisieren wir für die Situation und unsere Befürchtung von einer starken Ansteigen der Hilfsgesuche.
  • Die Situation in der Schweiz und in ganz Europa ist bereits sehr herausfordernd. Wir fiebern mit unseren Konsulentinnen in den Projektländern des Elisabethenwerks mit und hoffen inständig, dass sich das Virus dort nicht allzu dramatisch ausbreitet. Mit den Verantwortlichen vor Ort sind wir laufend in Kontakt und sammeln Neuigkeiten über die Situation in den Ländern Uganda, Bolivien, Indien und Sri Lanka
Versammlungen, Kurse und Veranstaltungen konnten nicht stattfinden

Wie beeinflusste das Coronavirus unseren Verband im ersten Halbjahr 2021?

  • Die Delegiertenversammlung vom Mittwoch, 27. Mai 2020 wurde als Versammlung abgesagt. Sie fand dennoch in anderer Form statt. Eine Abstimmung über wichtige Traktanden erfolgte auf schriftlichem Wege. So konnte der SKF gegenüber seinen Mitgliedern seine Handlungsfähigkeit gewährleisten. Zu den Resultaten der schriftlichen Abstimmung 2020.
    Ein grosser Dank geht an die Frauen des AKF Aargauischer Katholischer Frauenbund, sie haben schon so viele Vorbereitungen für die diesjährige DV in Baden geleistet!
  • Die Kurse wurden bis 7. Juni abgesagt, 14 Kurse konnten nicht durchgeführt werden. Für diese wurde in der zweiten Jahreshälfte und 2021 ein Ersatzdatum gesucht. Alle bereits Angemeldeten wurden kontaktiert.
  • Der Impulstag 2020 make up! Schöpfung und Wandel wurde von dem 20. Juni 2020 auf den 19. Juni 2021 verschoben
  • Die Geschäftsstelle ist zurzeit im Homeoffice. Bereits im Frühjahr, vom 18. März bis 8. Juni 2020, konnten wir verschiedene Erfahrungen mit der neuen Arbeitsform machen