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Der SKF hat ein neues Leitbild!

Seit über hundert Jahren verbinden sich Frauen im SKF, um auszutauschen, sich gegenseitig zu stärken und der Not von Menschen aktiv entgegenzutreten. Sie haben dazu immer wieder neue Mittel verwendet, druckten Zeitungen und Zeitschriften, lancierten Foren und Veranstaltungen.

Die IT bietet uns heute neue Plattformen, die grosse Chancen eröffnen und in die wir bewusst investieren: Unsere Webseite ist umfassend und aktuell, der monatliche Newsletter erfreut sich einer wachsenden LeserInnenschaft, im Twitter-Acount und auf der Facebook-Seite posten wir tagesaktuell. Nun haben wir auch einen Blog, in dem wir uns mit Gleichgesinnten und Andersdenkenden über Aktuelles und Grundsätzliches, Gelungenes und Wünschbares austauschen können. Das finde ich toll!

Gelungen ist uns das neue SKF-Leitbild. An der Herbstkonferenz im Thurgau haben wir mit den Kantonalverbänden um die Formulierungen gerungen. Es verlangte von uns allen sowohl eine Fokussierung auf das Wesentliche wie eine grosse Offenheit, damit die Vielfalt im Frauenbund abgebildet wird. Allein dieses Ringen war es wert, uns diesem Prozess zu stellen.

Die zwei ersten Zeilen beinhalten eigentlich schon Alles: Wir alle sind SKF. Wir machen die Welt schöner, gerechter, lebenswerter. – gemäss unserem aktuellen Impuls make up!. Konsequent auf Englisch würde ich sagen make up! The World First! als Gegenprogramm zu «America First» oder «Brexit». The World First heisst, nicht ich zuerst, nicht wir Frauen zuerst, nicht die Jungen oder die Reichen zuerst, nicht die Thurgauerinnen oder die Schweizerinnen zuerst, nicht die Katholikinnen zuerst, nicht die Technik und nicht das Geld zuerst. Für uns als Frauenbund steht «ein gutes Leben für alle» im Zentrum unseres Wirkens – von Mutter Erde und Vater Himmel und allem, was da lebt. Es geht im SKF nicht um Ab- oder Ausgrenzung, sondern um Gemeinschaft, nicht um den eigenen Vorteil, sondern um das Gemeinwohl.

 

Simone Curau-Aepli, SKF-Präsidentin

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Kommentare

27.05.2019 | joanne

An den Frauenbund.

Die Kirche wandelt sich schleichend in eine Sozialagentur. Ein Konzern, der alles und alle hofiert.
Man sieht es an den Logos (SKF = Turnverein) und den Themeninhalten. Rettet das Klima, .... !
Rettet die Frösche, so ein Bischof von Mossul über den Westen.

Ich kann leider mit dem SKF nichts mehr anfangen - weder anziehend noch erbauend. Man hat den kostbaren Ring aus dem Gefäss genommen. Der Frauenstreik bekräftigt mein Eindruck über die SKF.

Mit freundlichen Grüssen . Joanne