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Spiritualität aus dem «Paradiesgarten»

Spiritualität führt uns zu den Fragen nach Sinn und Lebensenergie, zu den nährenden Quellen für unseren Lebensgarten. Der «Paradiesgarten» lädt zum Pflücken spiritueller Anregungen ein und dazu, die eigene Spiritualität zu erkunden. Jeden Monat trägt der «Paradiesgarten» eine neue Frucht. Schon gekostet?

Die Formen gelebter Spiritualität sind vielfältig, auch innerhalb des christlichen Glaubens. Der sonntägliche Gottesdienstbesuch ist nur eine Form unter ganz vielen Möglichkeiten, um mit dem Göttlichen in Verbindung zu sein. Spiritualität ist nichts Abgehobenes und nichts Weltfremdes, sondern eine Lebensenergie, die es immer neu zu pflegen und zu entdecken gilt, die sich im Laufe des Lebens auch verändern und entfalten kann. Die spirituellen Anregungen zeigen diese Vielfalt auf oder geben ganz konkrete Inputs in Form von Bildern, Gedichten, Gebeten und anderen liturgischen Texten. Fünf Frauen tragen mit einem monatlichen Beitrag zum Inhalt des Paradiesgartens bei.

November – Allerheiligen

Nun sind sie da
die Nebeltage
nass und grau
und wie die Kälte
schleicht die Angst
vor Krankheit Tod und Einsamkeit
in manches Herz

doch sind da nicht auch Leuchten
ein Mann
der seinen Mantel teilt
und lieber zum Gespött sich macht
als weg zu sehen
wenn andere untergeh’n

die Frau
die von der Burg herunter steigt
weil sie’s nicht aushält oben satt zu sein
und unten hungern Frauen Männer Kinder
und leiden Kranke ohne Beistand ohne Wort
und sterben ohne Hand die hoffend hält

und unter uns die Mutigen
von denen keine Namen
auf Plätzen Kirchen eingemeisselt steh’n
und die von niemandem geehrt
in Flüchtlingslagern überfüllten Booten
bedingungslos das Licht der Hoffnung säen

sie mögen heilig lieb uns sein
wenn wir sie ehren
Ausschau haltend nach dem Licht
und wenn wir wissen
dass am Brot allein wir untergeh’n
wenn wir’s nicht teilen

so lasst uns teilen
den Nebel und den Mut
die Hoffnung und die Güte
und Augen werden leuchten
und Worte wahrhaft tragen                         
und Lachen einz’ge Waffe sein                   
und heilig alles Leben

Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im November 2020 wurden gepflanzt von der Theologin Elisabeth Bernet.

Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im Oktober 2020 wurden gepflanzt von Stefanie Bretscher, Heil- und Sozialpädagogin mit Freude am Fotografieren.

Raum und Weite

Wo stehe ich?

Was sehe ich?

Worauf fokussiere ich mich?

Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im September 2020 wurden gepflanzt von Rita Cavelti, Leiterin Alterszentrum.

Raum und Weite

Corona hat mein Wahrnehmen und Empfinden von Nähe verändert und unerwartet Raum und Weite ermöglicht. Die empfohlenen Abstände kamen mir anfangs seltsam vor, sie fühlten sich nicht richtig an. Es war in der Bedeutung des Wortes «Distanz» tatsächlich ein Auseinanderstehen, ein Entferntsein. Die leeren Züge, in denen ich im Frühling am Morgen beinahe alleine sass, fand ich unwirklich. Ebenso die menschenleeren, verlassenen Perrons und Strassen, die verwaisten Schulen, leeren Arbeitsplätze, geschlossenen Läden, Betriebe und Institutionen. Es war ungewohnt ruhig und still und irgendwie beunruhigend. Und doch – irgendetwas in meinem Innersten klang dadurch an.

In Verlaufe der vergangenen Monate entstanden fast unbewusst neue und wohltuende Körperempfindungen. Der grössere Abstand zu den anderen verschafft mir einen besseren Blick auf den ganzen Menschen, ich nehme die Körpersprache einfacher wahr. Ich selber habe mehr (Frei-)Raum, ohne dem Gegenüber Platz streitig zu machen. Die Grenzen zu meinem persönlichen Wohlfühlraum werden seltener überschritten, sei es beim Liftfahren, im Restaurant oder beim Anstehen im oder vor dem Laden. Die Leere im öffentlichen Raum nahm ich mit der Zeit als geschenkte Weite im Alltag wahr, die ich sonst nur auf dem Berggipfel und beim Blick auf den See oder in den Himmel so erlebte. Wie belebend und wohltuend!

Zum Glück hat sich in unserem Alltag bereits einiges wieder eingependelt und sind die Einschränkungen kleiner als im Frühjahr. Wir haben wieder einen Teil des vorher normalen Lebens  zurückerhalten. Dennoch – ein Teil in mir vermisst den Raum und die Weite dieser vergangenen Wochen und ich möchte sie in den heutigen Alltag hinüberretten und bewahren.

Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im Juli 2020 wurden gepflanzt von Eugénie Lang, Theologin und Pfarreiseelsorgerin.

Sommerpsalm

Ich lobe die Ewige
wunderbar ist der Sonnenaufgang
am frühen Morgen
mit dem Tee draussen
auf dem Sitzplatz
mit den vielen Blumentöpfen
die auf Wasser warten

Ich danke der Schöpfungskraft
für die bunten Kapuzinerli
und die duftenden Rosen
für den knackigen Sommersalat
und frisch gepflückte Beeren
für das Lied der Amsel
und das Zirpen der Grillen

Ich singe der Lebendigen
beim Duschen nach einer Wanderung
beim Eintauchen in den kühlen See
und beim Betrachten eines wogenden Weizenfeldes
beim Barfussgehen
beim mich Wohlfühlen im luftigen Sommerkleid
unterwegs zu einem Rendez-vous

Ich dichte für die Heilige
und suche nach Worten für das Unsagbare
die Sommerfreude in Worte zu fassen
sprengt mein Herz
und ich finde Erlösung in der Dankbarkeit
wie wunderbar sind deine Werke
und meine Sinne
um sie vielfach zu geniessen
Amen

Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im Juni 2020 wurden gepflanzt von Noemi Honegger, Spitalseelsorgerin und Doktorandin am Institut für Sozialethik.

Werden, was wir einst waren

Von blossem Auge kaum zu sehen – winziger Beginn. Chiasamen, Kirschenstein, Borlottibohne, bald schon Aprikosenkern. Kurz darauf ein ganzer Mensch. Herzschlag, Hände, Füsse, Zehennägel. Du bist du. Einzigartig und perfekt.

Meine Liebe wandert zu dir. Heute noch verborgen, kommst du morgen schon zur Welt. Eine Welt, viele Welten, deine Welt. Sie tritt dir entgegen. Sie liegt dir zu Füssen. Wage den ersten Schritt. Strecke dich aus nach dem Schönen. Sehne dich nach dem Guten. Mach dich auf. Entdecke deine eigene Melodie. Sing dein Lebenslied – mutig!

Du bist nicht allein. Behütet, beschützt und getragen. Geborgene Verletzlichkeit. Vertrauen. Zutrauen. Gemeinschaft und Begegnung. Lass dich berühren. Werde am Du zum Ich.

Chiasamen, Kirschenstein, Borlottibohne, bald schon Aprikosenkern. Eine neue Welt wird geschaffen. Werden wir, was wir einst waren. Ein kleines Kind. Hoffnung. Neuanfang. Geschenk. Gottes Gegenwart in dieser Welt.

Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im Mai 2020 wurden gepflanzt von der Theologin Elisabeth Bernet.

Veränderung

aus kahlem Holz brechen Blüten und Blätter
aus  brauner Erde Blüten-Farbenpracht
Mai, Muttertag , Marienfeiern
Pfingsten, angstfreies Feuerfest

da können sich wandeln
ängstliche Herzen
zu lachenden, mutigen, offenen Gesichtern

da können sich wandeln
die Türme der Überheblichkeit
die Türme des Reichtums für einzelne
zu gedeckten Tischen für alle

Turm – Turm
Turm des Wahnsinns

immer höher
immer grösser
immer weiter weg von der Erde
immer weiter weg von den Menschen
immer weiter weg von der Wahrheit

Turm – Turm
Turm der Isolation
im Streben nach Höhe – allein
im Streben nach Wissen – verwirrt
im Streben nach Grösse – verloren

Turm – Turm
Turm des Todes
stürz ein – damit ich den Boden erreiche
stürz ein – damit ich Mutter Erde finde
stürz ein – damit ich Mensch unter Menschen werde

Turm – Turm
lass dich wandeln
lass dich umbauen
werde Tisch
nicht mehr Überhebung einiger
sondern Platz für alle

Tisch – Tisch
Tisch der Sinne
weit und einladend
für alle Menschen
für alle Kreatur
und ich - mitten unter ihnen

Tisch – Tisch
Tisch der Gemeinschaft
alle auf gleicher Höhe
alle die das Wort teilen
alle die Brot brechen
schauen sich in die Augen
alle die Wein weiterreichen
empfangen Freude

Tisch – Tisch
Tisch des Lebens
wo Brot und Lachen geteilt
wo Wein und Leben fliessen
wo Liebe geteilt und vermehrt
und Gott mitten unter uns

Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im April 2020 wurden gepflanzt von Stefanie Bretscher, Heil- und Sozialpädagogin mit Freude am Fotografieren.

Aufstrebend ins Licht

aus der Kraft des Innern

sich entfaltend – 

in ein neues Sein. 

Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im März 2020 wurden gepflanzt von Rita Cavelti, Leiterin Alterszentrum.

Ich sitze im Zug und werde meine älteste Schulfreundin treffen. Ich freue mich sehr und gleichzeitig liegt ein Hauch von Unsicherheit und Angst über meiner Freude. Meine Freundin leidet an einem aggressiven Krebs. Es ist derselbe Krebs, an dem mein Partner vor bald einem Jahrzehnt erkrankt und zwei Jahre später gestorben ist.

Meine Freundin holt mich am Bahnhof ab und es ist von der ersten Sekunde an, wie es immer war. Obwohl unser letztes Treffen schon einige Zeit zurückliegt, finden wir den Gesprächsfaden und die richtigen Worte. Wir tauschen aus zu unseren Familien und unserer Arbeit, sie erzählt von ihrer Krankheit und ich von meiner neuen Liebe. Alles hat Platz! Wir lachen viel und die drei Stunden vergehen wie im Flug. Gegen Ende sagt meine Freundin: Tag für Tag nehmen.

Beschwingt und glücklich fahre ich im Zug heim zu. Was für eine schöne Begegnung mit meiner Freundin. Ihr wie immer klarer Blick auf die Realität und ihr trockener Humor und Witz sind einfach wunderbar und einzigartig. Es verbindet uns nicht nur eine jahrzehntelange Freundschaft, sondern auch das Schicksal, von einem Tag auf den anderen mit einer unerbittlichen Krankheit konfrontiert zu sein, die das ganze Leben auf den Kopf stellt. Sie als direkt Betroffene heute, mich als betroffene Ehepartnerin damals.

Ja, Tag für Tag nehmen. Statistisch gesehen hat meine Freundin die schlechteren Lebenskarten. Aber was heisst das schon? Es gibt keine Sicherheit und Garantie. Und ich erinnere mich, was mir seit dem Leiden und Sterben meines Partners so wichtig geworden ist und was im Alltag so schnell zu vergessen droht:

Leben – leben – leben! Lustvoll, kraftvoll! Im Hier und jetzt! Lieben – lieben – lieben! Lustvoll, kraftvoll! Verschwenderisch und grosszügig! Tag für Tag.

Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im Februar 2020 wurden gepflanzt von Eugénie Lang, Theologin und Pfarreiseelsorgerin.

Im Kirchenjahr sind die ersten Tage im Februar geprägt von Segensritualen. Am 2. Februar werden am Fest «Darstellung des Herrn» Kerzen gesegnet, am Tag darauf wird der Blasius-Segen erteilt und am Tag der heiligen Agatha am 5. Februar werden Brote mit dem Segen Gottes in Verbindung gebracht.

Mich berührt immer wieder die ganz konkrete, leibhafte Erfahrung des Segnens und des Gesegnet werdens. Auf meinem Lebensweg und in der Begleitung von Menschen verspüre ich besonders in Situationen der Verletzlichkeit oder inneren Unruhe das Bedürfnis nach Bestärkung durch die göttliche Segenskraft.

«Leben braucht Segen. Leben braucht den Zuspruch, dass es gut wird und dass es einen Sinn hat. Leben braucht die Hoffnung, die über uns Menschen hinausweist.» (Li Hangartner)

Ob als Mutter oder Freundin, als Tochter oder Theologin; wir können die Segenskraft Gottes empfangend weitergeben. Als Gesegnete und Segnende werden wir zu Gottes Mitarbeiterinnen für ein gelingendes Leben. Die Segenskraft vermag den Schmerz nicht zu nehmen und Bewahrung und Glück nicht herbei zu zwingen. Doch sie macht offen und durchlässig für die grundlegende Erfahrung, dass unser Leben wie mit einem goldenen göttlichen Faden von Zuwendung, Ermutigung und Schutz durchwirkt ist.

 

Gottes Segenskraft sei mit uns:

Sie ermutige und inspiriere uns auf unserem Weg

Sie bestärke unsere kreative Kraft

Sie beschütze unsere Lebendigkeit

und richte uns auf und aus  - dem Licht entgegen.

Sie behüte, was uns lieb und wichtig geworden ist

und  bewahre unsere Sehnsucht.

Gottes Segenskraft sei mit uns!

Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im Januar 2020 wurden gepflanzt von Noemi Honegger, Spitalseelsorgerin und Doktorandin am Institut für Sozialethik.

Ein neues Jahr liegt vor mir. Was mag es wohl bringen?

Neues Leben und letzte Atemzüge. Überschäumende Freude und herzzerreissende Trauer.
Kräftezehrender Abschluss und hoffnungsvoller Neuanfang. Himmelschreiende
Ungerechtigkeit und friedvolle Versöhnung. Befreiende Erfüllung und leere Sinnlosigkeit.

Noch weiss ich es nicht. Unsicherheit ergreift mich. Doch… Innehalten. Hinhören.
Nachspüren. Der Stimme des Engels lauschen:
„Fürchtet euch nicht. Ich verkünde euch eine grosse Freude.“

„Fürchtet euch nicht!“ Immer und immer wieder. Auszug aus Ägypten.
Leben im verheissenen Land. Gesang des Psalmisten. Ruf der Propheten.
Gabriel bei Maria. Gang über das Wasser. Frauen am leeren Grab.

Immanuel – Gott mit uns. Höre ich die Zusage? Glaube ich der Verheissung?

Ich möchte in weihnachtlichem Vertrauen leben. Empfangen, wachsen und gedeihen.
Über Wasser gehen. Festen Boden unter den Füssen spüren. Lieben.
Furcht und Angst in Schranken weisen.

Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im Dezember 2019 wurden gepflanzt von der Theologin Elisabeth Bernet.

Loben will ich

die klaren Winternächte

das Funkeln der Sterne

die Tiefe des Alls

            loben – die grosse Sehnsucht

 

loben will ich

das Heu und das Stroh

den Duft des vergangenen Sommers

das Futter der Tiere

            loben – die grosse Sehnsucht

 

loben will ich

den Ochs und den Esel

die Lasten und Mühen

die Müdigkeit des Leibes

            loben – die grosse Sehnsucht

 

loben will ich

das Blöken der Schafe

die Wachsamkeit der Hunde

das Lauschen der Hirten

            loben – die grosse Sehnsucht

 

loben will ich

das Holz der Krippe

das Holz der Särge

den Baum des Lebens

            loben – die grosse Sehnsucht

 

loben will ich

den Stern

den Aufbruch der Weisen

die  Kraft der Träume

            loben – die grosse Sehnsucht

 

loben will ich

die Anmut der Mutter

das Staunen des Vaters

das Geheimnis der Liebe

            loben – die grosse Sehnsucht

 

loben will ich

den Schrei der Neugeborenen

die  Ohnmacht des Erdlings -  Gott

            loben – die grosse Sehnsucht

Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im November 2019 wurden gepflanzt von Stefanie Bretscher, Heil- und Sozialpädagogin mit Freude am Fotografieren.

Leben und Tod

beide verbunden

im Hier und Jetzt

im Immer und Ewig

Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im Oktober 2019 wurden gepflanzt von Silvia Huber, Theologiebeauftragte des SKF Schweizerischer Katholischer Frauenbund.

Spiritualität pflegen – von den Früchten des Paradiesgartens kosten

Die Formen gelebter Spiritualität sind vielfältig, auch innerhalb des christlichen Glaubens. Der Besuch eines Gottesdienstes kann genauso «spirituelle Beziehungspflege» sein wie das Pilgern auf dem Jakobsweg oder das Geniessen der ruhigen Minuten der Familienfrau, wenn die Kinder am Morgen das Haus verlassen haben. Oder das Engagement für Geflüchtete genauso wie das bewusste Verzichten auf klimaschädliche Güter. Denn immer geht es aus theologischer Sicht darum, sich mit der Lebensquelle zu verbinden, um der Verheissung des «Lebens in Fülle» näher zu kommen. Nicht nur für sich, sondern für alle Menschen, für die ganze Mitwelt.

Spiritualität pflegen heisst also, sich immer wieder darauf zu besinnen oder sich zu vergegenwärtigen, was im Leben Sinn und Erfüllung schenkt. Um diese Früchte zu pflücken dient es, sich Zeit zu gönnen und der Alltagshektik zu entfliehen. Deshalb sind die «alten» Formen der Frömmigkeit eigentlich ganz dienlich: Im Wochenrhythmus sich für eine Stunde ausklicken und nichts leisten müssen. Oder im Jahresrhythmus an Ostern sich mit Fragen nach Endlichkeit und Hoffnung zu beschäftigen.

In der aufgeklärten Zeit des 21. Jahrhunderts haben wir die Möglichkeit, jene spirituellen Formen zu pflegen, die uns entsprechen. Wir haben viel Freiraum, sind aber auch entsprechend gefordert, den eigenen Weg zu suchen und zu gehen. Manchmal müssen die Paradiesfrüchte gesucht werden, um sie dann geniessen zu können.