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Lebensende

Immer stärker dringt die Tatsache ins Bewusstsein, dass die Lebenserwartung der Menschen in unserer Gesellschaft beträchtlich gestiegen ist. Während dies insgesamt mit einem Gewinn an beschwerdefreien Jahren verbunden ist, wird gleichwohl deutlich, dass die letzte Lebensphase von Verletzlichkeit, Angewiesensein auf andere Menschen oder auch Pflegebedürftigkeit geprägt sein kann. Im Zusammenhang mit der letzten Lebensphase gibt es viele Herausforderungen, die uns mit der existenziellen Frage konfrontieren, wie wir sterben wollen.

Ethische Entscheidungen

So stellt sich beispielsweise die Frage, ob wir als Gesellschaft assistierten Suizid erlauben wollen oder nicht. In jedem Fall ist eine persönliche Auseinandersetzung nötig, um als Einzelperon eine Haltung einnehmen zu können. Ethische Überlegungen sind oft anstrengend und unangenehm, da wir uns mit unseren persönlichen Werten auseinandersetzen müssen. Ethik hat nur sehr selten allgemeingültigen Lösungen, und doch hilft die Ethik, Entscheidungsprozesse zu strukturieren. Im Prozess ethischer Entscheidungsfindung erarbeitet der SKF Diskussionspapiere und Stellungnahmen, die uns als Gesellschaft dabei behilflich sein können, Argumente für oder gegen eine Haltung einzunehmen.

Politik mitgestalten

Der SKF Schweizerischer Katholischer Frauenbund ist ein wichtiger Vernehmlassungspartner des Bundes. Wir beziehen Stellung zu politischen Entscheidungsprozessen und wirken so aktiv am politischen Geschehen der Schweiz mit. Gemäss SKF-Leitbild setzen wir uns für eine gerechtere, schönere und lebenswertere Welt ein und engagieren uns für die Rechte aller Frauen in Gesellschaft, Kirche, Wirtschaft und Politik sowie deren Umsetzung.

Gestalten der letzten Lebensphase

Mit Würde dem Lebensende entgegen

Wer nicht persönlich oder durch Angehörige, Nahestehende oder Bekannte mit dem Sterben konfrontiert ist, denkt kaum an die letzte Lebensphase. Das SKF-Grundsatzpapier «Mit Würde dem Lebensende entgegen» regt zum Nachdenken an und zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, die Handlungsfähigkeit zu bewahren. 

Gewissensentscheid respektieren

Sterbehilfe

Es gibt ein Recht auf Leben, aber keine Pflicht zu leben, findet der SKF-Verbandsvorstand. Der assistierte Suizid wird auch Beihilfe zum Suizid genannt und ist eine Form der Sterbehilfe. «Sterbehilfe» ist ein breiter Begriff. Ganz allgemein versteht man unter Sterbehilfe alle medizinischen Entscheide und Massnahmen, welche den Todeseintritt beschleunigen können. Weiterführende Informationen über die Formen der Sterbehilfe, Zahlen und Fakten, die rechtliche Situation in der Schweiz und vieles mehr finden Sie hier.

Meinungsfinder zum assistierten Suizid

Wie stehen Sie zum Thema «assistierter Suizid»? Wenn Sie die Fragen des Meinungsfinders beantworten, erfahren Sie, wie Sie persönlich zum assistierten Suizid stehen und ob Sie diesen in unserer Gesellschaft erlauben oder verbieten möchten. Das Ausfüllen dauert etwa 10 Minuten.

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