Skip to navigation (Press Enter) Skip to main content (Press Enter)

«Frauen mit Augen und Ohren für die Mitmenschen»

«Licht wird nicht weniger, wenn wir davon abgeben», das war das Fazit des Frauengottesdiensts in der St. Ursen-Kathedrale.

Nach dieser Feier startete die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds SKF im Landhaus in Solothurn.

Sich eine freie Meinung leisten

Bischof Felix Gmür kam für eine Stippvisite mit dem Velo vom Bischofssitz nebenan. Er schätze den Frauenbund als kritischen Ansprechpartner, sagte er in seiner Grussbotschaft. Kantonsratspräsidentin Susanne Schaffner ermunterte die 180 Delegierten, sich eine freie Meinung zu leisten, wenn es um Mitmenschlichkeit gehe: «Besonders für Frauen ist es wichtig, sich in sozialen Fragen zu solidarisieren, über Partei- und Konfessionsgrenzen hinweg.»

Abschied von Abt Martin Werlen

Für Abt Martin Werlen, die Ansprechperson des SKF in die Schweizerische Bischofskonferenz, war es die letzte Delegiertenversammlung mit dem Frauenbund. Er würdigte die Frauen in den Ortsvereinen, Kantonalverbänden und dem SKF-Dachverband: «Sie haben die Augen und Ohren offen für die Menschen.» Er wurde mit einem warmen Applaus verabschiedet. 

Neue Frau im Vorstand 

Noch länger und wärmer war nur der Applaus für Verbandspräsidentin Rosmarie Koller, um sie in ihrem Amt zu bestätigen. Claire Renggli-Enderle, Rita Müller-Winter und Rita Bühlmann-Fries traten auf diese Delegiertenversammlung hin zurück. Neu in den Vorstand gewählt wurde Simone Curau-Aepli, die auch im Vorstand der CVP-Frauen Schweiz ist.