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Allianz «Es reicht!» zur Bischofswahl in Chur

Mitteilung an die Medienschaffenden betr. der bevorstehenden Bischofswahl in Chur

Die Allianz «Es reicht!» als Zusammenschluss von katholischen Reformorganisationen ist natürlich gespannt, was nach dem nun definitiven bevorstehenden Rücktritt von Bischof Vitus Huonder in Chur passieren wird. Momentan wissen wir nicht mehr, als was in den Medien allen zugänglich ist. Mit anderen Worten: Wir kennen die Spekulationen – mehr nicht.

Das Verfahren ist völlig intransparent, das ist ärgerlich und störend. Gut möglich, dass diesmal das festgelegte Verfahren – im Unterschied zum letzten Mal und auch früher – korrekt umgesetzt wird. Doch es ist ein Geheimverfahren, nicht über-prüfbar und somit anfällig für Manipulationen. Intransparenz ist als Merkmal eines absolutistischen Systems untragbar im 21. Jahrhundert und in einem demokratischen Umfeld. Es ist also klar: Nach Ostern werden Nägel mit Köpfen gemacht – in welchem Tempo ist nicht abschätzbar. Falls sub-stantielle Neuigkeiten aus oder über "Chur" bekannt werden, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir nennen Ihnen nach-folgend drei Personen, die Ihnen auch kurzfristig zur Verfügung stehen, um im Namen der Allianz "Es reicht!" Auskunft zu geben oder Stellung zu nehmen.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und grüssen Sie freundlich
Für die Allianz «Es reicht!» Willi Anderau, Simone Curau-Aepli, Andreas Heggli

Unser Auskunftspersonen für die Medien:
Willi Anderau willi.anderau@kapuziner.org, 076 382 40 62, Kapuziner, Journalist, Vorstand der Pfarrei-Initiative
Simone Curau-Aepli simone.curau@frauenbund.ch, 076 430 37 69, Unternehmerin, Präsidentin Schweizerischer Katholischer Frauenbund, Koordinationsteam der Allianz «Es reicht!»
Andreas Heggli andheg@gmx.ch, 041 370 39 71, 078 737 84 73, Theologe und Erwachsenenbildner, alt Geschäftsführer der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche, Koordinationsteam der Allianz «Es reicht!»


Unveränderte Position der Allianz «Es reicht!»

Im Februar 2017 hat die Allianz «Es reicht!» an Papst Franziskus einen Brief geschrieben, der als Petition von 2'500 Personen unterstützt wurde – darunter 48 sehr prominente Erstunterzeichnende. Darin fordert die Allianz, dass nach dem Rücktritt von Huonder zuerst ein «Apostolischer Administrator» eingesetzt wird, der das Bistum interimistisch führt, bis dann in etwa zwei, drei Jahren ein neuer Bischof definitiv gewählt wird. An unserem Postulat hat sich auch nach der Amtszeitverlängerung von Huonder um zwei Jahre nichts geändert. Denn Huonder und seine Crew haben das Bistum in einen desolaten Zustand geführt, der es nicht erlaubt, einfach nahtlos weiterzugehen.