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«Sie sind eine enorme Kraft - nutzen Sie das!»

Der Schweizerische Katholische Frauenbund hat an seiner Delegiertenversammlung vom 24. Mai 2016 in Luzern Simone Curau-Aepli zur neuen Präsidentin gewählt. Anwesend waren über 300 Delegierte aus der ganzen Schweiz sowie Bundesrätin Doris Leuthard und die Bischöfe Markus Büchel und Denis Theurillat.

Im Verkehrshaus Luzern ehrte der SKF die scheidende Präsidentin Rosmarie Koller-Schmid. In einer musikalischen Reise liess die Zwei-Frauen-Band "in transition" die Stationen ihrer Amtszeit Revue passieren - dazu gehörten die Kundgebung der Allianz "Es reicht!" für eine glaubwürdige und befreiende Kirche in St. Gallen vor zwei Jahren und die Teilnahme des SKF an der Frauendemo für Lohngleichheit in Bern vom letzten Jahr. Rosmarie Kollers Klarheit, Geradlinigkeit, Mut und ihr Humor wurden gewürdigt. Sie wurde mit einer standig ovation verabschiedet.

Wer sich einsetzt, setzt sich aus
Dass der SKF klare Positionen mit Verstand und Herz vertritt, bescheinigte ihm auch Bundesrätin Doris Leuthard. So sei sie froh um die klaren Worte, mit welchen sich der SKF beispielsweise seinerzeit für eine umweltverträgliche Energiepolitik ausge-
sprochen habe. Wer sich einsetze, setze sich aber auch aus, und da brauche es Netzwerke wie der SKF eines sei. "Sie sind mit 130'000 Mitgliedern eine enorme Kraft. Nutzen Sie das!", gab sie den über 300 anwesenden Delegierten mit auf den Weg.

Weitere prominente Grussbotschaften erhielt der Verband von Bischof Denis Theurillat, vom Luzerner Kantonsratspräsident Franz Wüest, von der Luzerner Synodalratspräsidentin Renata Asal-Steger und Daniel Kosch von der Römisch-katholischen Zentralkonferenz RKZ. Bischof Markus Büchel würdigte die Frauen in den Ortsvereinen und Frauengemeinschaften als die Basis der Kirche, als die Netzwerkerinnen, ohne die vieles nicht möglich wäre.

Für wen oder was gehst du?
Nach ihrer Wahl zur Präsidentin wandte sich Simone Curau-Aepli mit einer Bitte an den Saal. Die Delegierten und die Kolleginnen vom Verbandsvorstand sollen sie doch gegenseitig immer wieder daran erinnern, für wen oder für was sie gehen, für welche Werte und Zukunftsvorstellungen sie sich engagieren. Gerechtigkeit fordern - Solidarität fördern - diese Haltung des SKF will sie in der Politik, der Wirtschaft und der Kirche vertreten.