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«Ziemlich munterer Verband»

Der Schweizerische Katholische Frauenbund SKF hat am 27. Mai 2014 seine Delegiertenversammlung in Bern abgehalten. Prominentester Gast war Bundesrätin Doris Leuthard, die den SKF aufgefordert hat, weiterhin die Bande zu knüpfen, welche die Gesellschaft zusammenhalten.

An der Podiumsdiskussion über die Bedeutung von Frauennetzwerken diskutierten Gerda Hauck vom Haus der Religionen und Brigitte Hauser vom Eidgenössischen Finanzdepartement über Solidarität und Verschiedenheit. Brigitte Hauser: "Frauen-Netzwerke sind dann wichtig, wenn man angefeindet wird, wenn eine sich gerade in dünner Luft bewegt." Laut Gerda Hauck stellen Frauenverbände wie der SKF einen Raum des Wohlwollens dar. Es sei aber wichtig, auch nach aussen an die Öffentlichkeit zu treten mit seinen Anliegen, was der SKF tue: "Die sind da schon ziemlich munter. Ich hoffe, dass der SKF weitergeht auf seinem emanzipatorischen Weg in der katholischen Kirche." Brigitte Hauser vom EFD wünscht sich vom SKF, dass er seinen ethischen Standpunkt auch in Finanz- und Wirtschaftsfragen einbringe.

Bundesrätin Doris Leuthard, selbst Mitglied im SKF-Ortsverein Muri AG, gefällt das SKF-Motto "Frauenbande", weil es Verbundenheit schaffe und den Partikolarinteressen und der Vereinzelung etwas entgegenzuhalten habe. Die Frauenbande seien Seile, welche die Gesellschaft zusammenhalten.

Nach 13 Jahren hat der SKF erstmals wieder eine Erhöhung des Mitgliederbeitrags beschlossen.

Bilder von der DV 2014
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