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Der SKF engagiert sich in der Kampagne "0.7% - gemeinsam gegen Armut"

Der Schweizerische Katholische Frauenbund SKF setzt sich gemeinsam mit anderen Organisationen für die Kampagne "0.7% - gemeinsam gegen Armut" ein. Ziel dieser Kampagne ist, die Milleniumsziele zur Halbierung der Zahl der Armen und Hungernden umzusetzen.

Mit der Petition sollen Parlament und Bundesrat aufgefordert werden, das Entwicklungshilfebudget von heute 0.4 Prozent auf 0.7 Prozent des Bruttoinlandproduktes anzuheben.

Bereits seit 50 Jahren ist der SKF in der Entwicklungszusammenarbeit tätig, mit dem klaren Fokus auf Frauenprojekte. 

Extreme Armut ist weiblich

Neueste Studien zeigen: Extreme Armut ist weiblich. Es leben mehr Frauen als Männer von der Hand in den Mund. Auch Uno Generalsekretär Kofi Annan wies in seinem Bericht «In grösserer Freiheit» darauf hin, dass die Stärkung von Frauen ein zentrales Ziel der Entwicklung sein müsse. Genau dies hat sich das Elisabethenwerk zur Hauptaufgabe gemacht. Es leistet Entwicklungszusammenarbeit speziell für Frauen. In vielen kleinen, aber feinen Projekten ist das Elisabethenwerk in Uganda, Kenia, Indien, Bolivien und Peru tätig. Nachhaltige Landwirtschaft, Bildung von Rotationsfonds für Mikrokredite, sowie Alphabetisierungs- und Gesundheitsförderungskurse sind die Hauptthemen der Projekte. Die Projektpartnerinnen arbeiten in ihren Projekten mit einer unbändigen Lebensfreude und viel Power - und dies ist keineswegs selbstverständlich wenn man die schweren Schicksale und Lebensbedingungen betrachtet. HIV/Aids, Arbeitslosigkeit, Hunger, Gewalt in der Ehe - leider für viele Frauen der Alltag.  

Elisabethenwerk setzt auf Nachhaltigkeit

Das Elisabethenwerk setzt in seiner Arbeit gezielt auf Nachhaltigkeit und die Eigeninitiative der Frauen. So auch in einem Landwirtschaftsprojekt in Uganda, welches bereits vor Jahren unterstützt wurde. Die Frauen haben das erworbene Wissen mit anderen Frauen geteilt. Ein Teil des Projekts war auf die Schweinezucht ausgerichtet. Die Frauengruppe absolvierte eine Schulung in Schweinezucht. Jede Teilnehmerin erhielt darauf zwei Ferkel. Die Frauen wurden verpflichtet, von jedem Wurf zwei Schweinchen an eine andere Frau der Gruppe weiterzugeben und diese auch in Schweinezucht zu unterrichten. Mit dieser Anstossfinanzierung konnte aus etwas Kleinem etwas Grosses und für die Frauen Überlebenswichtiges entstehen. Nicht nur die verbesserte Nahrungssituation ist ein Erfolg. Durch den Verkauf der Schweine investieren die Frauen in die Schulbildung ihrer Kinder und somit in die Zukunft.  

Die Frauen können Stolz sein auf ihre Arbeit. Sie sind motiviert weiterzumachen. Dies können sie mit unserer Unterstützung.   

Elisabethenwerk, Postkonto 60-21609-0

Seit fast 50 Jahren aktiv

Im Kampf gegen den Hunger rief der SKF 1958 seine Mitglieder zu Hilfsaktionen auf. Am Tag der Heiligen Elisabeth, am 19. November, fand die erste Spendensammlung - ein Suppentag - statt. Die Aktion war äusserst erfolgreich und konnte bis heute weitergeführt werden. Heute unterstützt das Elisabethenwerk vor allem Frauen in Uganda und Kenia, Peru und Bolivien, sowie in fünf Bundesstaaten Indiens. Wir unterstützen vorwiegend kleine Projekte, die sonst kaum Zugang zu finanzieller Hilfe haben.