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Der SKF wählt eine neue Präsidentin

Nach sieben Jahren an der Spitze des Verbandes gibt Rosmarie Koller-Schmid ihr Amt ab. Designierte Nachfolgerin ist Simone Curau-Aepli aus dem Kanton Thurgau.

Am 24. Mai 2016 hat Rosmarie Koller-Schmid ihren letzten Auftritt als SKF-Präsidentin. Als sie vor sieben Jahren in dieses Amt gewählt wurde, ermutigte sie Frauen, Stellung zu beziehen. Sie selbst exponierte sich an der Verbandsspitze für die Gleichstellung der Frauen in Kirche, Gesellschaft und Politik und setzte sich in der Allianz «Es reicht!» zusammen mit andern katholischen Verbänden für eine befreiende und glaubwürdige katholische Kirche ein. Zum Abschied von Rosmarie Koller-Schmid und zur Wahl ihrer Nachfolgerin werden rund 300 Delegierte erwartet.
 
Als Nachfolgerin stellt sich Simone Curau-Aepli aus Weinfelden zur Wahl. Die Unternehmerin und Kommunikationsfachfrau ist seit 2013 im Verbandsvorstand. Sie ist politisch gesehen kein unbeschriebenes Blatt: Als frühere Vizepräsidentin der CVP Frauen Schweiz und als aktuelles Vorstandsmitglied der CVP Thurgau engagiert sie sich für eine soziale Schweiz aus Sicht der Frauen. Seit ihrer Jugend ist die gelebte Gemeinschaft in einer lebendigen Kirche für sie eine wichtige Kraftquelle. Die Frauenkirche und Erkenntnisse der feministischen Theologie eröffneten ihr auch hier den spezifischen weiblichen Blickwinkel.
 
Wir freuen uns sehr, dass Bundesrätin Doris Leuthard, prominentes Mitglied des SKF-Kantonalverbands Aargau, an der Delegiertenversammlung im Verkehrshaus in Luzern dabei ist. Weitere Ehrengäste sind die Bischöfe Markus Büchel und Denis Theurillat.