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Ja, aber - die Position des SKF zur Präimplantationsdiagnostik

Der Verbandsvorstand des SKF sagt «Ja» zur Verfassungsänderung, über die wir am 14. Juni abstimmen und welche die PID erlaubt. Aber er plädiert für eine vorsichtige Zulassung und unterstützt deshalb das Referendum gegen das Fortpflanzungsmedizingesetz.

Der Verbandsvorstand will die PID bei schweren Erbkrankheiten in der Familie erlauben. Deshalb ist er gegen ein generelles Verbot der PID. Er ist sich aber auch der möglichen Gefahren bewusst, weshalb er sich gegen das Fortpflanzungsmedizingesetz stellt, das bei einer Annahme der Verfassungsänderung in Kraft treten würde.
 
Nein zum Fortpflanzungsmedizin-Gesetz


Das Fortpflanzungsmedizin-Gesetz, welches bei einem «Ja» zur Verfassungsänderung in Kraft tritt, geht dem Verbandsvorstand des SKF zu weit. Hier sieht er die Gefahr, dass Frauen unter einem höheren Druck stehen, ein gesundes Kind zu gebären und fordert Rahmenbedingungen. Bei einer vorsichtigen Zulassung der PID kann die Gesellschaft mögliche Folgen besser abschätzen und die Rahmenbedingungen anpassen.
 
Kontroversen und ein Meinungsfinder


Es ist dem SKF ein Anliegen, dass Frauen sich zur PID eine Meinung bilden. Deshalb stellt er an seiner Delegiertenversammlung vom 28. Mai in Liestal die Fortpflanzungsmedizin im Zentrum. Hier wird der Verband auch über die Rahmenbedingungen zur PID diskutieren. Für alle, die ihre eigene Position zur Präimplantationsdiagnostik finden wollen, hat der SKF einen Meinungsfinder aufgeschaltet, dazu eine Zusammenfassung der Argumente für und gegen die PID.