Skip to navigation (Press Enter) Skip to main content (Press Enter)

SKF gegen Fortpflanzungsmedizin-Gesetz

Nach der Annahme des Verfassungsartikels zur Präimplantationsdiagnostik unterstützt der SKF das Referendum gegen das Fortpflanzungsmedizingesetz.

Der SKF sagte "Ja, aber" zur Verfassungsänderung, weil er PID für Paare mit schweren Erbkrankheiten erlauben will, ihm aber das neue Fortpflanzungsmedizin-Gesetz, welches nun nach 100 Tagen in Kraft tritt, zu weit geht. Der SKF ist gegen dieses Gesetz, da er die darin festgelegten Rahmenbedingungen für die Präimplantationsdiagnostik als zu durchlässig ansieht. An seiner Delegiertenversammlung haben sich die Delegierten zur Ausgestaltung der Rahmenbedingungen geäussert.

Diese Rahmenbedingungen wünscht sich der SKF:

Eine begrenzte Anzahl von Kompetenzzentren für PID in der Schweiz, damit Frauen und Paare Zugang zu einer fundierten und möglichst neutralen Beratung erhalten. In diesen Zentren sollen interdisziplinäre Beratungsteams umfassend informieren. Frauen sollen nicht dem Druck ausgesetzt sein, ein gesundes Kind gebären zu müssen.

Chromosomen-Screenings sollen nicht für alle Frauen erlaubt sein, die eine In-vitro-Fertilisation durchführen. Auch hier sieht der SKF die Gefahr, dass Frauen unter erhöhtem Druck stehen, ein gesundes Kind zu gebären.

Barrieren und Diskriminierung für behinderte Menschen sollen weiterhin abgebaut werden. Menschen mit einer Behinderung sollen selbstbestimmt leben und selbstverständlich in die Gesellschaft integriert sein.