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SKF-Wallfahrt: gehen, damit etwas in Bewegung kommt

Die Wallfahrt des SKF von Pfäffikon zum Kloster Wurmsbach stand unter dem Zeichen der Steine: Stolpersteine, lebendige Steine und Steine als Sinnbild für das Gute und Feste, das als Fundament dient.

Der SKF ging auf Wallfahrt. 220 Frauen wanderten über den Holzsteg von Pfäffikon nach Rapperswil und zum Kloster Wurmsbach.

Alles begann auf einem Spielplatz am linken Zürichseeufer, wo SKF-Präsidentin Rosmarie Koller und die Theologin Angela Büchel Sladkovic die Frauen begrüssten und auf den Weg schickten: «So gehen wir mit all den Frauen, die weltweit unterwegs sind, auf der Flucht, auf der Suche.»

«In der Stille liegt die Kraft» verkündete ein Schild am Beginn des Holzstegs, der über den See führt. Schweigend überquerten die Frauen den See und gaben der Natur Raum: dem Wasser, den Tieren, der Landschaft und dem Wind. Auf der rechten Seeseite ging es weiter bis zum Spielplatz in Busskirch. Auf dem Rasen, auf Bänken, aber auch auf der Schaukel und in der Ritterburg liessen sich die Frauen nieder zum Picknick und die paar Regentropfen störten sie nicht.

Als der Regen stärker wurde, bewegte sich ein bunter, langer Tatzelwurm aus Schirmen in allen Regenbogenfarben durch die Wiesen bis zum Kloster Wurmsbach, wo die Frauenvereine der Region den Wallfahrerinnen einen Empfang mit Kaffee und einem immensen Kuchenbuffet bereiteten.

Alle Frauen hatten einen Stein dabei, sinnbildlich für etwas Belastendes, aber auch für das Gute und Feste, das Starke und Bleibende. Diese Steine schichteten sie auf zu einer Stele, denn «auf uns Frauen kann man bauen, dank uns wird Grosses».

Den Abschluss machte ein Frauengottesdienst in der Klosterkirche Wurmsbach. Frauen segneten Frauen mit dem Zuspruch: «Du bist ein lebendiger Stein, Gotteskraft baut auf dich.»