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SKF zum Hirtenbrief Bischof Vitus Huonders

Sakramente nur noch für wenige?

Der SKF ist für eine kirchliche Gemeinschaft, in der alle gleich behandelt werden. Das Bischofswort Vitus Huonders widerspricht diesem Kirchenverständnis.

Der Verbandsvorstand des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds SKF ist brüskiert vom Hirtenbrief Bischof Vitus Huonders zur Geschiedenenpastoral. Das Schreiben verletzt und belastet viele Frauen und Männer unserer Kirche.

Der SKF versteht Kirche als Weggemeinschaft, die dem Schmerz zerbrochener Liebe Raum gibt und sich freut, wenn Menschen nach einer Trennung wieder den Mut und die Kraft finden, in neuen Bindungen Verantwortung zu übernehmen. 

Viele Ortskirchen drängen seit Jahren auf eine adäquate pastorale und theologische Lösung des Problems. Der SKF hat sich 2003 mit seinem Positionspapier «Geschieden und wiederverheiratet. ‚Du aber stärke deine Schwester‘ (Lk 22,32)» differenziert mit dem Thema auseinandergesetzt und sich für die Zulassung Wiederverheirateter zu den Sakramenten ausgesprochen. Es ist bewährte katholische Tradition, den Gewissensentscheid jeder und jedes einzelnen zu achten. 

Schon in den siebziger Jahren hat die Kirchenbasis zusammen mit den Bischöfen beschlossen, dass es in der Verantwortung der Gläubigen liegt, die Kommunion zu empfangen. 

Der SKF fordert: 

  • Den Gewissensentscheid jeder und jedes einzelnen zu respektieren.
  • Die geschiedenen Wiederverheirateten nicht von den Sakramenten auszuschliessen, auch nicht vom Ehesakrament.
  • Sie zu kirchlichen Ämtern und Aufgaben zuzulassen.

 

SKF - grösster konfessioneller Frauendachverband der Schweiz

Der Schweizerische Katholische Frauenbund SKF ist mit knapp 200‘000 Mitgliedern der grösste konfessionelle Frauen­dachverband der Schweiz. 

Der SKF mischt sich in aktuelle Diskussionen zu wichtigen Themen in Gesellschaft, Kirche und Staat ein.