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Solidaritätsfonds für Mutter und Kind auch 2010 bitter nötig

Schweizweit konnte der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind im vergangenen Jahr wieder rund 800 Mütter und Familien in Not unterstützen. Die Gesuche sind vielfältiger Natur und ein Indiz dafür, dass trotz staatlicher Unterstützung zusätzliche Hilfe von Nöten ist.

Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind (Schweizerischer Katholischer Frauenbund SKF) wirbt nicht nur mit seinem Slogan «hilft engagiert und schnell», er hält sich auch daran und leistet rasche und unbürokratische Überbrückungshilfe. Allein im letzten Jahr wurden gesamtschweizerisch rund 800 Gesuche bewilligt. Trotz Mutterschaftsversicherung und sonstigen staatlichen Unterstützungen sind wir noch meilenweit von der Vision entfernt, dass es eine Institution wie den Solidaritätsfonds für Mutter und Kind eines Tages nicht mehr brauchen wird.

Vielfältige und oft tragische Fälle
Die Gesuche sind vielfältiger Natur und im Detail oft sehr tragisch. Beispielsweise eine junge Frau, die infolge einer ungewollten Schwangerschaft von der eigenen Familie verstossen und vom verheirateten Kindsvater bedroht wird. Ein weiterer Fall aus dem Jahr 2009 betrifft eine unverheiratete Frau mit zwei kleinen Kindern, deren Partner tödlich verunglückt ist. Der Solidaritätsfonds hat sie mit einem Beitrag für eine Ausbildung unterstützt. Ein weiteres, eher seltenes Ereignis war die Geburt von Vierlingen, die für die betroffene Familie nebst aller Freude auch finanzielle Sorgen mit sich gebracht hat. Damit es auch in Zukunft möglich bleibt, vielen in Not geratenen Familien das Leben zu erleichtern, ist der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind weiterhin auf Spendengelder angewiesen (www.sofo.ch oder PC 60-6287-7).

Franziska Schawalder, Kommunikationsbeauftragte SKF