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Solidaritätsfonds für Mutter und Kind weiterhin gefragt

Schweizweit konnte der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind im vergangenen Jahr wiederum rund 800 Mütter und Familien in Not unterstützen. Die Gesuche sind vielfältiger Natur und ein Zeichen dafür, dass trotz staatlicher Unterstützung zusätzliche Hilfe unerlässlich ist.

Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind (SOFO) des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes SKF wirbt nicht nur mit dem Slogan «hilft engagiert und schnell», er hält sich auch daran und leistet rasche und unbürokratische Überbrückungshilfe. 2010 wurden gesamtschweizerisch rund 800 Gesuche bewilligt, gut die Hälfte in der Deutschschweiz, die restlichen in der französischen und italienischen Schweiz. Seit der Gründung des SOFOs 1976 wurden zirka 24‘000 Mütter und Familien in Not mit einer finanziellen Überbrückungshilfe unterstützt.

Gesuche im Detail oft tragisch
Der SOFO unterstützt Frauen und Familien, die wegen Schwangerschaft, Geburt und Kleinkinderbetreuung (jüngstes Kind nicht älter als 6 Jahre) in Not geraten sind, unabhängig von deren Zivilstand, Konfession und Staatszugehörigkeit. Die finanziellen Beiträge werden im Sinne einer Überbrückungshilfe geleistet und sind in der Regel einmalig. Die Gesuche sind vielseitig und im Detail oft sehr tragisch. Für viele Frauen und Familien stellt das Solidaritätswerk des SKF einen Anker in grosser Not dar. Sei es, weil der SOFO sich an den Kosten für die anstehende Geburt beteiligt, Hilfe für den anstehenden Umzug leistet oder einen Teil an die neue Ausbildung bezahlt. Damit es auch in Zukunft möglich bleibt, das Leben von zahlreichen in Not geratenen Familien zu erleichtern, ist der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind weiterhin auf Spendengelder angewiesen (www.sofo.ch oder PC 60-6287-7).

Franziska Schawalder, Kommunikationsbeauftragte SKF