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Zum Tod von Verena Bürgi

Die Nachricht vom tragischen Tod unserer ehemaligen Präsidentin hat uns zutiefst erschüttert. Ihren beiden Töchtern und ihrem Sohn sprechen wir unser herzliches Beileid und unser tiefes Mitgefühl aus.

Verena Bürgi-Burri hat im SKF Schweizerischen Katholischen Frauenbund tiefe Spuren hinterlassen. Als Ortsvereinsfrau, Kantonalverbands- und Dachverbandspräsidentin hat sie alle Stufen des SKF durchlaufen. Der SKF war ein Teil ihres Lebens.

Sie leitete den grössten konfessionellen Frauenverband mit rund 200‘000 Mitgliedern. Aus der Perspektive der Frauen hat sie zusammen mit anderen engagierten Frauen des Verbandes brennende Themen in Gesellschaft und Kirche frühzeitig erkannt, aufgegriffen und nach einer sorgfältigen Auseinandersetzung damit, konkret umgesetzt: an Klausur- und offenen Tagungen, mit den Diskussions-und Grundsatzpapieren.

Wegweisend waren für sie die christliche Botschaft und die Achtung vor dem Gewissensentscheid jeder Person. Politisch sehr interessiert, engagierte sie sich in der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen für die Gleichstellung von Frau und Mann. Sie war überzeugt, dass sich Frauen in die Politik einmischen sollen, um unsere Gesellschaft lebenswert für alle zu gestalten.

Mit der Organisationsentwicklung zwischen 2002 und 2005 leitete sie einen bedeutenden Schritt in der Verbandsgeschichte ein. Die Entflechtung der operativen und strategischen Aufgaben machte den Verband zukunftsfähig.

Der SKF Schweizerische Katholische Frauenbund ist seiner ehemaligen Präsidentin zu grossem Dank verpflichtet. Ihr Wirken ist weiterhin in unserem Leitbild (für eine gerechte Zukunft) gegenwärtig. Verena Bürgi wird vielen SKF-Frauen mit ihrer Menschlichkeit und Spontaneität in Erinnerung bleiben.

SKF Schweizerischer Katholischer Frauenbund

Verbandsvorstand