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Leserinnen-Brief der EFS und des SKF

Christinnen für Konzern-Verantwortung

Der Schweizerische Katholische Frauenbund SKF und die Evangelischen Frauen Schweiz EFS reagieren auf einen Artikel in der letzten Ausgabe der «Schweiz am Wochenende». 

Im Artikel «Christinnen gegen Konzern-Initiative» vom 31.10.2020, wurde über den angekündigten Offenen Brief mit dem Titel «Frauen gegen Konzernverantwortungsinitiative KVI» verschiedener Politikerinnen berichtet, die das Engagement der Kirchen für die Konzerninitiative kritisieren.

SKF und EFS setzen sich seit der Lancierung der Initiative als Christinnen für die Konzernverantwortungsinitiative ein und reagieren deshalb in Form eines Leserinnen-Briefs. 

 

Leserinnen-Brief der EFS und des SKF

Die Dachverbände der reformierten und katholischen Frauen setzen sich seit Lancierung der Initiative für die Konzernverantwortungsinitiative ein. Für uns ist klar, dass Frauen nicht nur in der Schweiz ihre Rechte erhalten sollen, sondern auch im Ausland. Deshalb ist es wichtig und richtig, dass Schweizer Konzerne, die das Leben von Kindern und Erwachsenen gefährden - egal ob das in der Schweiz oder im Ausland geschieht - dafür zur Verantwortung gezogen werden. Die Initiative verlangt eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne Flüsse vergiften oder die Menschenrechte missachten, sollen sie dafür geradestehen.
Diese Haltung speist sich für uns – wie auch für die Bischofskonferenz, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz, die kirchlichen Hilfswerke und zahlreiche Kirchgemeinden – aus unserem Verständnis des Evangeliums. Die Bibel ruft uns dazu auf, die Schöpfung zu bewahren und Nächstenliebe zu leben. Der biblische Aufruf spiegelt sich im Anliegen der Konzernverantwortungsinitiative wider. Die Initiative stellt sicher, dass Mensch und Natur nicht länger straflos ausgebeutet werden. Für uns sind dies klare Gründe, um die Konzernverantwortungsinitiative als Christinnen und Staatsbürgerinnen ​zu befürworten.

Für Medienanfragen stehen Gabriela Allemann, Präsidentin EFS unter +41 78 827 04 85 und Simone Curau-Aepli, Präsidentin SKF unter +41 76 430 37 69 zur Verfügung.