Skip to navigation (Press Enter) Skip to main content (Press Enter)
Zehn Jahre beim SKF

Ein Jahrzehnt die Anlaufstelle bei Fragen

Nach zehn Jahren als Zuständige für Finanzen und Administration auf der SKF-Geschäftsstelle, wird Mirjam eine neue Herausforderung angehen. In dieser Zeit war sie auch eine wichtige Anlaufstelle für Fragen aus und über Ortsvereine und Kantonalverbände. Ihr vielseitiges Wissen und ihr grosses Engagement werden wir vermissen. Auch auf der Geschäftsstelle schätzten wir Mirjam als zuverlässige Hilfe bei Unklarheiten bei Softwareprogrammen bis zu Rechnungen aus Vorjahren. Wir wollten von Mirjam wissen, was sie in diesem Jahrzehnt beim SKF alles erlebt hat:

Welches waren die häufigsten Fragen von Vereinsvorständen?

Da gab es verschiedene wie: Könntest du unseren Statutenentwurf prüfen? Wir brauchen Hilfe bei der Buchhaltung, beim Erstellen des Kontenplans. Kannst du uns eine Vereinssoftware empfehlen? Bis vor kurzem war meine Antwort auf die Frage für die Finanzbuchhaltung die Buchhaltungssoftware Banana. Seit diesem Jahr empfehlen wir die Vereinssoftware ClubDesk. Sie erfüllt die Erwartungen an eine moderne Software, inklusive Mitgliederverwaltung, Buchhaltung mit QR-Rechnungen und Twint-Schnittstelle.

Wie hast du dir all das Wissen erarbeitet?

Dr. Google kann ich wirklich weiterempfehlen. Nach 30 Jahren Buchhaltungserfahrung hat sich wie in einem Estrich das eine oder andere angesammelt. Zudem hat der eine oder andere Kurs geholfen, wie auch das Nachfragen bei gescheiten Leuten, die mir gescheite Antworten gegeben haben.

Was hat sich in deiner Zeit beim SKF alles geändert?

Gerade an der digitalen Entwicklung lässt sich die Zeit ablesen. Die Bildschirme wurden grösser und die Notebooks kleiner. Zweimal erneuerten wir die Computer der Geschäftsstelle. Das erste Mal wurden über eine lange Zeitdauer die Desktops erneuert und vor kurzem gleichzeitig für alle auf Laptop gewechselt. Vor einigen Jahren wurde ein neuer Server installiert, vor kurzem die Leitungen dem grösseren Datenvolumen angepasst. Wegen Corona waren von einem Tag auf den anderen für das ganze Team Homeoffice nötig, teilweise auf privaten Geräten. Deshalb ist der kürzliche Wechsel auf Laptops eine grosse Erleichterung bei der Wartung. Mit Office 365 bewegen wir uns zunehmend in der Cloud.

Was war dein erstes Projekt, das du angegangen bist?

Ich habe zu Beginn meiner Anstellung die ganze Buchhaltung auf den Kopf gestellt, damit wir die Zewo-Rezertifizierung schaffen. Unsere Wertschriften haben wir neu organisiert mit 100% nachhaltigen Anlagen, damit wir mit unseren Reserven Gutes tun können.

Worauf bist du besonders stolz?

Zweimal kamen wir mit unserer neuen Rechnungslegung problemlos durch die Zewo-Rezertifizierung, diese steht alle fünf Jahre an. Zudem führten wir eine neue Adress-Datenbank ein, die auf unserem Server läuft. Dies bietet auch Kantonalverbänden die Möglichkeit, ihre Adressen zu integrieren – ein erstes Pilotprojekt läuft mit dem Kantonalverband Zürich.

Bist du speziellen Herausforderungen begegnet? Was war dir wichtig?

Neben den bereits erwähnten Umstellungen in der Buchführung wachsen die rechtlichen Anforderungen stetig. Bei der Beratung der Ortsvereine war es mir sehr wichtig, die wirtschaftlichen und vereinstechnischen Hürden mit gesundem Menschenverstand auf die Ortsvereine zu übertragen und ihnen Sicherheit in ihrem Tun zu geben. Die Vorstände arbeiten ehrenamtlich und haben daneben oft noch Familie und einen Job. Das braucht viel Organisationstalent.

Was wird dir vom SKF speziell in Erinnerung bleiben?

Zuckermäuse und Gummibärli. Sie bevölkerten immer wieder mein Pult, weil niemand im Team sie gerne hatte. Unvergesslich bleibt die eindrückliche, bewegende Reise nach Uganda, die ich im Rahmen eines Finanzcontrollings unternehmen durfte. Zu sehen, mit welch einfachen Mitteln die Frauen zurechtkommen müssen, relativiert viele vermeintliche Sorgen, um die wir uns hier drehen. Obendrein werden mir die Ethik-Impulse fehlen, die ich über die letzten Jahre erhalten habe. Mein Verständnis für Ethik, wie eine Fragestellung ethisch aufgleist wird und mein Wissen zu verschiedensten Themen machten einen Quantensprung. Die ethischen Diskussionen beim SKF prägten mich als Mensch und brachten mit weiter.

 

 

 

Stimmen aus dem SKF

Im Frühling 2022 wird Mirjam eine neue Herausforderung angehen. Ihr vielseitiges Wissen und ihr grosses Engagement werden wir vermissen – schon jetzt danken wir ihr ganz herzlich und wünschen Alles Gute!

«Ihr Fachwissen, ihre aufgestellte Art, ihr unermüdlicher Einsatz für den SKF und insbesondere für die Anliegen der Freiwillig-Engagierten – das wird uns fehlen.» Claudia Limacher

«Mirjam konnte immer weiterhelfen, sei es, wenn die Verbindung zum Server nicht lief, nicht alle E-Mails zugestellt wurden oder die richtige Formulierung für schriftlich durchgeführte Jahresversammlung gesucht wurde.» Andrea Huber, Kommunikation

Umso mehr freuen wir uns, dass mit Ottilia Hofstetter bereits ihre Nachfolgerin bekannt ist.