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Weit über Nasen- und Kirchturmspitz hinaus

Elisabethengottesdienst 2020

Die Kunst, Verbundenheit zu leben, selbst dann, wenn er kommt, dieser Reflex. Sich einzuigeln. Sich selber zu genügen. Es sich gut gehen zu lassen in den eigenen vier Wänden. Davon handelt der Elisabethengottesdienst 2020.

Nicht weiter als über die eigene Nasenspitze schauen. Und schon gar nicht über die Kirchturmspitze hinaus in die Welt. Die Verbindung zur Welt kappen. Nichts mehr hören wollen. Die Augen schliessen.

Dieser Reflex, dieses Bedürfnis mag durchaus seine Berechtigung haben. So für ein Wochenende oder eine Auszeit. Aber immer mehr greift diese Einstellung auch generell um sich: «Ich kümmere mich zu allererst um mich, um meine Familie, al-lenfalls noch um Menschen aus der Nachbarschaft. Ich muss für mich schauen». Solche Aussagen sind immer mehr zu hören.

Diese Einstellung passt ganz und gar nicht zur heiligen Elisabeth, in deren Andenken wir heute zusammen sind, so die Autorin des diesjährigen Elisabethengottesdienstes.

Die Elisabethengottesdienste werden jedes Jahr von den freiwillig Engagierten des SKF am Elisabethentag gefeiert. Am 19. November ist Gedenktag für Elisabeth von Thüringen. Schweizweit finden an diesem Tag Spendenaktionen zu Gunsten des Elisabethenwerks, dem Solidaritätswerk des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds, statt. Dank dieser Spenden können wir die ärmsten der armen Frauen in Uganda, Bolivien und Indien unterstützen.