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Danke und auf Wiedersehen!
  • Karin Ottiger (Co-Geschäftsleitung SKF) überreichte den Vorstandsfrauen Geschenke, Erinnerungen und den Sozialzeitausweis.
  • Karin Ottiger (Co-Geschäftsleitung SKF) und Simone Curau-Aepli (Präsidium SKF) (v.l.n.r.) bei der Verabschiedung.
  • Beatrice Hausherr-Julier
  • Simone Curau-Aepli und Vroni Peterhans (v.l.n.r.) sichtlich erfreut über die Zeichnungen auf der Abschiedskarte.
  • Beatrice Hausherr-Julier hat Freude an der Zeichnung auf der Abschiedskarte.
  • Agnes Hodel-Wyss

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Vroni Peterhans und Beatrice Hausherr-Julier haben sich acht Jahre, Agnes Hodel-Wyss zwei Jahre lang im SKF-Vorstand engagiert. Nun ist die Zeit gekommen, von den demissionierten Vorstandsfrauen Abschied zu nehmen und für ihren Einsatz Dank auszusprechen.

Weil die Delegiertenversammlung aufgrund der Covid-Pandemie ins Wasser fiel, verabschiedete der Schweizerische Katholische Frauenbund SKF die drei demissionierten Vorstandsfrauen vorerst im kleinen Rahmen bei einem Apéro in Luzern. Nach Jahren der Vorstandsarbeit blicken Vroni Peterhans, Beatrice Hausherr-Julier und Agnes Hodel zurück und teilen die speziellsten Momente mit uns.

Der humorvollste Moment

  • Beatrice Hausherr-Julier: Die Abende an der jährlich stattfindenden Herbstkonferenz stehen ganz im Zeichen von Austausch und Geselligkeit. Guter Wein, interessante Gesprächen, viel Lachen und spätes Zubettgehen – diese Abende waren für Beatrice immer ein Highlight.
  • Agnes Hodel-Wyss: Für Agnes gibt es nicht den einen, speziellen Moment. In guter Erinnerung sind ihr die Treffen mit Frauen aus den Kantonalverbänden geblieben. Die Begegnungen hat Agnes stets als sehr spannend, interessant und humorvoll empfunden. Gerade in der Freiwilligenarbeit sei Humor sehr wichtig.
  • Vroni Peterhans: Die Delegiertenversammlung 2019 im Zeichen des Frauen*kirchenStreiks samt Auftritt der «Vordemo» als Aufruf zum Streik und der wortgewaltige und poetische Slam der Theologin Christina Brudereck bleiben Vroni besonders gern im Gedächtnis.

Der frustrierendste Moment

  • Vroni Peterhans: Kirchenverantwortliche äussern lieber schöne, salbungsvolle Worte bezüglich Frauen, setzen aber selten mutige Taten um, so Vroni. Was sie ausserdem bedauert, ist die finanziell schwierige Situation des Elisabethenwerks  –  die Schwestern weltweit und die basisnahem Projekte des Solidaritätswerks liegen ihr sehr am Herzen.
  • Beatrice Hausherr-Julier: Als klar wurde, dass der Kantonalverband Deutschfreiburg aufgelöst werden musste, obwohl ein jahr lang nach Lösungen gesucht wirde, um das zu verhindern, war das sehr traurig. Beatrice reiste mit viel Hoffnung und einer praktikablen Lösung im Gepäck 2019 nach Freiburg, um den Kantonalvorstand vor der Auflösung zu bewahren. Mit Ausnahme eines Ortsvereins, der sich kompromissbereit zeigte, waren die Zeichen unglücklicherweise schon auf Untergang gesetzt und der Überbrückungsvorschlag wurde vom Tisch gefegt. Als ebenfalls schwierigen Moment in ihrer Vorstandsarbeit erinnert sich Beatrice an die zweijährige Vorlaufzeit für die Erhöhung der Mitgliederbeiträge.
  • Agnes Hodel-Wyss: Die Absetzung des Generalvikars Dr. Martin Kopp durch die Leitung des Bistums Chur war ein sehr frustrierender Moment für Agnes. Sie empfand dies einmal mehr als Beweis dafür, dass Gleichberechtigung in der katholischen Kirchevon hierarchischen Strukturen verhindert wird. Enttäuschend für Agnes ist der Rückgang der Mitgliederzahlen in den katholischen Ortsvereinen des SKF und den Kantonalverbänden.

Der rührendste Moment

  • Agnes Hodel-Wyss: Der nationale Frauen*streik am 14. Juni 2019 hat Agnes Erwartungen übertroffen. Zusammen mit so vielen Frauen und Männern auf dem Bundesplatz in Bern zu sein, war für sie ein überwältigtender und bewegender Moment.
  • Vroni Peterhans: Vroni hat etliche rührende Momente in Erinnerung, beispielsweise das herzliche Wiedersehen am jährlichen Vernetzungstreffen von andante, der europäischen Allianz Katholischer Frauenverbände. Vroni geniesst das gemeinsame Verantwortungsgefühl als Schwestern im gemeinsamen Europa und auf derselben Erde. Symbolisch stark bleibt ihr auch das Setzen einer Linde am Schöpfungstag im Dreiländereck 2013 in Erinnerung und das Gefühl von Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft beim Singen des Fauenbandeliedes.
  • Beatrice Hausherr-Julier: Zum Start ihrer SKF-Karriere durfte Beatrice auf die grosse Bühne, weil sie an der 100-Jahr-Feier gewählt wurde, das der SKF im Luzernen KKL gross feierte. Für Beatrice war dies ein grossartiger Tag an dem sie mit tollen Frauen, sonnige, rührende, lustige, klangvollen und wertschätzenden Momente erlebte. Auch ihr 50. Geburtstag an dem demissionierte, aktuelle und neu gewählte SKF-Vorstandsfrauen, teilnahmen ging Beatrice so richtig ans Herz.

Das ist noch nicht alles...

Für Vroni gab es auch noch die stärksten Momente, etwa bei Besuchen von Kantonalverbänden oder Ortsvereinen, die von herzlicher Gastfreundschaft und dem Gefühl, dass wir trotz Unterschieden ein Verband sind, geprägt waren. Wow-Erlebnisse waren 2019 die Vorbereitung und Durchführung des Frauen*KirchenStreiks unter dem Motto «Gleichberechtigung.Punkt.Amen» sowie die nationale Klima-Demo in Bern.

Geschätzt hat Beatrice auch die Gespräche mit Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle. Beatrice wünschte sich während ihrer Vorstandsarbeit drei Dinge: ein Vernetzungstreffen für Ostschweizerinnen aufzubauen, den Einzelmitgliederanlass sowie das Ehemaligentreffen von SKF-Vorstandsfrauen wieder einzuführen. Lediglich letzteres bleibt noch auf der Wunschliste zurück.

 

Liebe Agnes, liebe Beatrice, liebe Vroni – wir wünschen euch für eure Zukunft viel Erfreuliches und weiterhin viel Elan in eurem Einsatz für eine schönere Welt. Auf Wiedersehen!