Skip to navigation (Press Enter) Skip to main content (Press Enter)

So wirkt der Solidaritätsfonds

Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes SKF leistet Nothilfe für Frauen, die im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt oder Kinderbetreuung in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

2020 unterstützte der Solidaritätsfonds 457 Frauen und setzte dafür über 642’000 Franken ein. 281 Gesuche stammten aus der Deutschschweiz, 156 aus der Romandie und 20 aus dem Tessin.

«Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind arbeitet professionell und schliesst eine Lücke in unserem Sozialsystem. Ich durfte schon oft miterleben, wie Spenden für Betroffene eine grosse Erleichterung bedeuteten.» Lea Ming, Sozialarbeiterin Beratungsstelle elbe, Luzern

Weil die zuweisenden Sozialdienste und Beratungsstellen im Frühjahr während des Lockdowns geschlossen waren, konnten Frauen ihre Bedürfnisse in diesen Monaten weniger gut oder gar nicht anmelden. Deshalb haben wir in dieser Zeit weniger Gesuche erhalten. Der Unterstützungsbedarf pro Gesuch stieg aber aufgrund der Pandemie.

Die Gesuche werden von einer externen Kommission aus ehrenamtlich tätigen Fachfrauen geprüft. 746 Stunden haben die Frauen der Kommission 2020 für diese Arbeit aufgewendet.

Ein Beispiel, wo der Solidaritätsfonds Not lindern konnte

Alina F. (Name geändert) ist bereits Mutter von einjährigen Zwillingsbuben, als sie erneut schwanger wird – wieder mit Zwillingen! Die beiden Mädchen kommen zehn Wochen zu früh zur Welt und müssen noch zwei Monate im Spital gepflegt werden, wo sie ihre Mutter so oft wie möglich besucht. Das bringt den Familienalltag ganz schön durcheinander. Zur grossen Sorge um die Neugeborenen kommen noch finanzielle Schwierigkeiten hinzu. Der doppelte Zwillingssegen und der lange Spitalaufenthalt der zwei Mädchen belasten das äusserst schmale Familienbudget über Gebühr.
Mit Unterstützung des Solidaritätsfonds kann die Familie dringend benötigte Kindersachen besorgen, die Fahrtkosten für die Spitalbesuche decken und den Zwillingskinderwagen auf vier Kinder erweitern lassen.

Unsere Hilfe verschafft der Familie Luft, um den Alltag besser zu bewältigen. Viele Familien mit kleinen Kindern trifft die Corona-Krise hart. Ihr Einkommen reicht bereits unter normalen Umständen nur knapp für das Nötigste. Kommt hinzu, dass gerade Arbeitnehmende in Tieflohnbranchen häufiger von Kurzarbeit betroffen sind. Das zeigen uns die zahlreichen Anfragen, die wir täglich erhalten.

Wie hilft der Solidaritätsfonds?

Baby-Grundausstattung • Kinderbetreuung • Doppelkinderwagen • Erholungsaufenthalt • Mietkosten • Krankenkassenprämien • Ausbildung für die Mutter • Geburtsvorbereitung • Säuglingsnahrung • Zahnarztkosten • Kinderkleider • Kinderbett • … und vieles mehr

 

2021 setzt sich der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind seit genau 45 Jahren für Familien und Alleinerziehende in finanziellen Notlagen ein. Mehr über die 45 Jahre im Einsatz für Frauen, die im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt oder Kinderbetreuung in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.