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Veränderungen in Kantonalverbänden

Verabschiedung der Geschäftsstellenleiterinnen Erna Cathomas und Merice Rüfenacht

Erna Cathomas und Merice Rüfenacht haben viele Jahre die Geschäftsstellen der Kantonalverbände Graubünden und Aargau geführt. Der SKF dankt für ihr grosses Engagement und wünscht ihnen viel Erfolg für ihre künftigen Vorhaben.

Erna Cathomas – Geschäftstellenleiterin KFG Katholischer Frauenbund Graubünden von 2018 – 2021

Was hat sich in deiner Zeit auf der Geschäftsstelle im Kantonalverband verändert?
Aus dem Team des Kantonalvorstands konnten wir eine Präsidentin wählen, was für den KFG sehr wertvoll ist.

Gab es spezielle Projekte innerhalb des Kantonalverbands?
Es gab zusammen mit dem Kantonalen Seelsorgerat Graubünden eine Tagung zum Thema «Die Rolle der Frau in der katholischen Kirche».

Welches Erlebnis bleibt für dich unvergesslich?
Als ich an meiner ersten Herbstkonferenz nach einem Gespräch mit Simone Curau-Aepli, der Präsidentin des SKF, gefragt habe, in welcher Funktion sie am Anlass teilnimmt. Wir konnten herzlich lachen.

Beeindruckt hat mich auch die Begegnung mit Bischof Josef Maria Bonnemain, für mich ein schöner Abschluss als Geschäftsstellenleiterin.

Gab es spezielle Herausforderungen?
Das jährliche relativ hohe Defizit des KFG war eine Herausforderung. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen wurden die Flyer auf A5 gedruckt, die Jahresberichte wurden um rund die Hälfte der Seiten gekürzt. Die Einladung mit den Traktanden der GV werden im Jahresbericht gedruckt.  Die bis dahin halbjährlich erscheinenden Programme neu als Jahresprogramme verschickt.

Die Ablösung der veraltete Adressverwaltungssoftware mit der Vereinssoftware Clubdesk ermöglicht effizienteres Arbeiten. Jetzt erfolgt die Datensicherung in der Dropbox, so können gewisse Aufgaben im Homeoffice erledigt werden. Mit dem Ergebnis all dieser Massnahmen bin ich sehr zufrieden.

Was wirst du vermissen?
Die schönen Treffen mit den Vorstandsfrauen sowie den kompetenten Austausch mit dem SKF und nicht zuletzt den Kontakt zu den zahlreichen engagierten Frauen in den Ortsvereinen. Als Beisitzerin im Frauenverein Breil/Brigels bleibe ich weiterhin Teil des SKF.

Was möchtest du dem SKF auf den Weg geben?
Ich finde, der SKF macht wertvolle Arbeit und das Team ist stets motiviert und sehr freundlich.
Neben der wichtigen Arbeit an nationalen Themen sind auch die alltäglichen kleinen Sorgen der Mitglieder wichtig und zu thematisieren. Das wichtigste Kapital des KFGs sind die Mitglieder aus den Ortsvereinen.

Hast du einen Ratschlag für deine Nachfolgerin Domenica Christoffel-Spescha?
Behalte die Übersicht, schau vorwärts und behalte den Kontakt zum SKF aufrecht. Nutze die Gelegenheiten, an den verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen. Lobe die Frauen aus den Ortsvereinen, sowie den KFG Vorstand stets für ihre wertvolle Arbeit.

Die Nachfolgerin von Erna heisst Domenica Christoffel-Spescha. Sie ist im Frauenverein Sevgein die Kontaktperson. Die gelernte Verkäuferin machte diverse Weiterbildungen zur Ausbildnerin, Lehrmeisterin, Prüfungsexpertin und hat gute EDV-Kenntnisse. Sie ist verheiratet und Mutter einer Stieftochter.

Merice Rüfenacht – Geschäftstellenleiterin Aargauischer Katholischer Frauenbund AKF von 2015 - 2021

Was hat sich in deiner Zeit auf der Geschäftsstelle im Kantonalverband verändert?
Vor allem habe ich mich verändert! Mein Bewusstsein für Vereinsarbeit generell und für den grossen Wert freiwilliger Engagements ist gewachsen. Frauenfragen, sowohl im politischen, wie kirchlichen Kontext interessieren mich viel stärker. Die letzten zwei Jahren mit der Covid-Situation haben gezeigt, wie wichtig ein tragendes Netzwerk ist. Genau dieses Netz hat gehalten und getragen. Die Digitalisierung hat plötzlich einen grossen Stellenwert bekommen. Die nicht einfache Aufgabe, neue Vorstandsfrauen zu finden, veränderte auch die Strukturen im Kantonalvorstand. Damit wurden auch reine Administrationsaufgaben auf der Geschäftsstelle vielfältiger.

Welche speziellen Projekte gab es innerhalb des Kantonalverbands?
Der Kantonalverbandsvorstand wurde von neun Vorstandsfrauen auf fünf Mitglieder umstrukturiert, mit diesem Prozess wurde ein neues Leitbild erarbeitet und die Statuten angepasst. Auch war es uns ein grosses Anliegen, das Bewusstsein für den AKF und SKF als Netzwerke in den Ortsvereinen zu stärken. Wir sind da auf einem guten Weg. Die Kontakttreffen und Kantonalkonferenzen wurden neu konzipiert und sind immer schöne Vernetzungsanlässe.

Welche Erlebnisse wirst du nicht vergessen?
In Erinnerung bleiben mir all die Kontakte zur FrauenBande – schöne Begegnungen, gute, sinnige und bereichernde Gespräche. Bleibende Erlebnisse gab es auch auf den AKF-Reisen.

Besonders mit Stolz erfüllt war ich an den Frauenpreis-Verleihungen. Wie wunderbar ist es doch, dass wir das können – den Engagements von Frauen einen Preis verleihen und sie so würdigen. Vergessen werde ich die ganze AKF-Zeit nicht. Sie war doch prägend und ich habe mich sehr identifiziert mit dem Frauenbund.

Gab es spezielle Herausforderungen?
Eine Herausforderung ist es den Frauen zu sagen: «Auch wir können nicht einfach Vorstandsfrauen hervorzaubern» – aber wir können euch helfen, eure Vereinsstrukturen zu prüfen und so vielleicht Lösungswege zu finden. Dies gilt ja auch für den Kantonalverband.

Auch katholisch ist für mich persönlich immer mal wieder eine Herausforderung. Ich bin es leid, mich nach jedem negativen Pressebericht zu rechtfertigen.

Zuletzt forderte mich die Frage, soll ich eine neue Herausforderung annehmen oder einfach bleiben im «gemachten AKF-Nest»? – Die Neugierde auf Neues hat gesiegt.

Was wirst du vermissen?
Ich habe meine Arbeit sehr gerne gemacht, sie war vielseitig und kreativ. Vom Vorstand wurde ich getragen und unterstützt. Es entstanden Freundschaften und diese möchte ich nicht missen. Ich bleibe aber weiterhin SKF-Mitglied in Wettingen, wo ich seit 3 Jahren auch im Vorstand bin.

Gibt es etwas, was du dem SKF auf den Weg geben möchtest?
Zu allererst mal ein grosses DANKESCHÖN. Im SKF erlebte ich immer sehr viel Wohlwollen und wurde sehr unterstützt in meinen Aufgaben. Das Bildungsangebot ist super – Ich habe sehr geschätzt, dass wir gefragt wurden und Ideen schnell umgesetzt wurden. Bleib dran SKF – ich freue mich auf die Frauenbande 2.0.

Hast du einen Tipp für deine Nachfolgerin Silvia Flury?
Die Übergabe-Zeit ist sehr kurz – aber es chunnt guet! Freue dich einfach darauf, Schritt für Schritt hineinzuwachsen.

Die Nachfolgerin von Merice ist Silvia Flury, aus Würenlos. Sie war Vorstandsfrau in einem Ortsverein, arbeitete als Katechetin und Pfarreisekretärin. Den AKF kennt sie von ihrem Engagement bei den Erstkommunionstagungen. Sie freut sich, diese Aufgabe zu übernehmen und sich für Frauenfragen einzusetzen.

Ebenfalls Wechsel gibt es im Kantonalverband St.Gallen - Appenzell (SGA) und Zug (ZKF). Der SKF dankt Irene Zill (SGA) und Evi Christen (ZKF) für ihr Engagement und wünscht alles Gute.

Die neue Leiterin des Verbandssekretariats SGA ist Jeannette Müller aus Degersheim. Sie bringt fundiertes Wissen in Organisation, Administration, Buchhaltung und Lohnwesen ins Verbandssekretariat. Die Familienfrau bezeichnet sich als initiative und hilfsbereite Teamplayerin.

Die Geschäftsstelle vom ZKF wird neu von Rahel Bircher geführt. Sie wohnt in Mühlau, hat zwei Kinder und ist jeweils am Donnerstag im Zuger Sekretariat. Als frühere Geschäftsleitungs- und Verwaltungsratsassistentin bringt sie viel Erfahrung mit. Sie verfügt über eine Ausbildung als Sachbearbeiterin Rechnungswesen und hat grossen Spass beim Organisieren von Anlässen wie Generalversammlungen.