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Willkommen: neue Präsidien in Basel-Stadt, Schaffhausen, St.Gallen und Thurgau

Jeder Verein besteht aus Mitgliedern und einem Vorstand. Fehlen das eine oder andere, so ist das Fortbestehen in Frage gestellt. Gerade das finden von Nachfolgerinnen, ist für viele Kantonalverbände und Ortsvereine eine Herausforderung. Umso erfreulicher ist es, in vier Kantonalverbänden neue Präsidentinnen zu begrüssen!

Christel Jost – KFB Basel

Seit 1984 lebt die in Deutschland geborene in Basel, hat eine erwachsene Tochter. Die ausgebildete Hotelfachfrau arbeitete bis zu ihrer Pension 25 Jahre als Restaurantmanagerin.

Alexa Sutter – KV St.Gallen-Appenzell

Die Chemielaborantin aus Waldkirch zählt ein gutes Zeit-Management zu ihren Stärken. Sie ist verheiratet und hat 3 erwachsene Kinder.

Judith Iten-Auf der Maur – KV Thurgau

Als Präsidentin der Frauengemeinschaft Heiligkreuz weiss sie gut, was Ortsvereine brauchen. Sie ist Bäuerin mit Fachausweis, führt gemeinsam mit ihrem Mann einen Landwirtschaftsbetrieb und hat vier erwachsene Kinder.

Vorstandsteam – KV Schaffhausen

Nachdem bereits die Auflösung zur Debatte stand, stellten sich 2021 gleich vier neue Vorstandsfrauen zur Wahl. Die neuen Vorstandsfrauen wohnen in Schaffhausen, Beringen und Thayngen, sind verheiratet, haben (fast) erwachsene Kinder und beruflich vielseitige Erfahrungen, die sie für die Verbandsarbeit nutzen können.

Im Bild: Claudia Ranft, Veronika Schreiber (stellt sich an der JV 22 zur Wahl), Rosetta Binotto, Roswitha Merz (vorne, v.l.n.r.), Cornelia Groll, Christiane Tomasikt (hinten, v.l.n.r.)

Mehr Wissenswertes verrieten uns die neuen Vorstandsfrauen per Mail:

Christel Jost, neue Präsidentin Katholischer Frauenbund Basel-Stadt

  • Welche Stärken bringst du in den Vorstand ein?

Meine Ausbildung als Hotelfachfrau absolvierte ich in Baden- Baden. Danach hatte ich meine Erfahrungen an verschiedenen Orten gesammelt und lernte dabei viele interessante und berühmte Persönlichkeiten kennen.

Die letzten 25 Jahre arbeite ich für ein Unternehmen, welches in der Gemeinschaftsgastronomie tätig war, in der Funktion der Restaurantmanagerin. So war ich die Ansprechperson für die Gäste und auch für die Mitarbeiter, welche aus ganz unterschiedlichen Ländern kamen und nicht immer der deutschen Sprache  gewandt waren. Durch meine berufliche Tätigkeit, welche auch bedingte am Abend zu arbeiten, war es mir nicht möglich, aktiv in einem Verband oder in einem Verein tätig zu sein.

Im Jahr 2019 begann für mich ein neuer Lebensabschnitt, die Pension. Schon im Vorfeld machte ich mir sehr viele Gedanken dazu und suchte mir eine sinnvolle Beschäftigung. So wurde ich aufmerksam gemacht, von einem Vorstandsmitglied, auf den Frauenbund. Nach einer Zeit des Schnupperns fand ich es ist eine tolle Sache für die es wert ist, sich einzusetzen.

  • Worauf freust du dich in deiner Funktion als Präsidentin des Kantonalverbands?

Ich freue mich als Präsidentin auf die Zusammenarbeit mit den Frauen in den verschiedenen Verbänden. Es erstaunt mich immer wieder, welche Power da vorhanden ist und wie vielfältig die Themen sind. Ich komme in Kontakt mit Institutionen, welche sich für die Benachteiligten einsetzen und das öffnet mir damit einen Blick in eine neue Welt.

  • Was schätzen deine Kolleginnen an dir als Mitglied eines Teams?

Geschätzt wird von meinen Kollegen meine ruhige und bedachte Art und mein Arrangement für die Sache.

  • Welche Herausforderungen stellen sich euch im Kanton?

Die Herausforderungen ist die Zukunft unser Ortsvereine, welche durch Überalterung nicht gerade rosig ist. Da in der Stadt ein vielfältiges Angebot besteht und es auch an jüngeren Leuten fehlt, welche sich zu etwas regelmässigem verpflichten wollen. So könnten wir mit einem Programm mit aktuellen Themen die jüngeren Frauen vielleicht ansprechen.

So bleibt die Zeit doch spannend und ich freue mich auf das, was kommt.

 

Alexa Sutter, neue Präsidentin Katholischer Frauenbund St.Gallen – Appenzell

  • Worauf freust du dich in deiner Funktion als Präsidentin des Kantonalverbands?

Ich freue mich, dass nach einer kleinen «Durststrecke» der Kath. Frauenbund alle Positionen im Vorstand besetzt konnte und wir eine tolle, kreative, positiv denkende Gruppe sind. Es macht mich glücklich, Vorstandsfrau in einem grossen, sozialen Netzwerk zu sein und stolz, im Verband die Beratungsstelle MÜTTER IN NOT als Hilfswerk auszuweisen, welches Frauen in finanziellen Engpässen und bei psychosozialen Nöten Hilfe leisten kann.

  • Hast du bereits Visionen für dein Engagement als Präsidentin?

Mit Vernetzungsarbeit wollen wir die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen

Organisationen und Institutionen fördern und gemeinsame Projekte realisieren. Einen guten Kontakt zu unseren 100 Frauengemeinschaften und deren Gruppen Junger Frauen pflegen. Auf das Jahr 2023 wollen wir ein neues Erscheinungsbild für den KFB St. Gallen-Appenzell realisieren.

  • Hast du bereits früher Funktionen im Verband/Ortsverein übernommen?

Zehn Jahre war ich Präsidentin der Frauengemeinschaft Waldkirch. Danach Regionalvertreterin beim KFB, Co-Präsidentin Vernetzung Regionen beim KFB. Schon immer, seit ich denken kann, war ich in irgendeiner Form ehrenamtlich unterwegs – das gehört einfach dazu! Dabei ist es mir wichtig, die verschiedenen Fähigkeiten und persönlichen Stärken einer jeden Vorstandsfrau in die Verbandsarbeit einfliessen zu lassen.

  • Welche Herausforderungen stellen sich euch im Kanton?

Die Herausforderung, ein attraktiver und moderner Kantonalverband zu sein, der nach seinem Leitbild lebt, junge Frauen zum solidarischen und aktiven Dabeisein zu motivieren.

 

Judith Iten-Auf der Maur, neue Präsidentin Thurgauischer Katholischer Frauenbund

  • Welche Stärken bringst du in den Vorstand ein?

Meine Erfahrungen des selbständigen Schaffens, Koordinierens und Einteilens der Arbeiten kann ich in die Verbandsarbeit einbringen. Als Präsidentin der Frauengemeinschaft Heiligkreuz weiss ich auch, was Ortsvereine als Basis brauchen, wünschen oder nicht benötigen.

  • Worauf freust du dich in deiner Funktion als Präsidentin des Kantonalverbands?

In der Funktion als Präsidentin im Thurgauer Kantonalverband freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit anderen Frauen. Dieses Amt bedeutet für mich persönlich ein riesiges Potenzial von Neuem, die Vernetzung mit Frauen aus verschiedensten Berufswelten und das Sammeln von Wissen und weiteren Erfahrungen in einem anderen Lebensbereich.

  • Hast du bereits Visionen für dein Engagement als Präsidentin?

Mit meiner Mitarbeit im TKF hoffe ich, dass ich anderen ein Beispiel dafür gebe, wie der Glaube offen und mit Freude gelebt werden kann.

 

Neues Vorstandsteam, KFS Katholischer Frauenbund Schaffhausen

Beim KFS gibt es nicht die Funktion einer Präsidentin, sondern ein Leitungsgremium des Kantonalverbands:

  • Cornelia Groll, wohnt in Beringen, ist verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und gelernte Industriekauffrau:

Ich möchte gerne meine Fähigkeiten und Talente im Finanzbereich einbringen. Da ich offen und vielseitig interessiert bin, freue ich mich ausserdem darauf, mich durch diese Aufgabe weiterentwickeln zu können und für unsere Mitglieder (bzw. alle Interessierten) allerlei Inspirierendes auf den Weg zu bringen.

  • Claudia Ranft-Fritschi, wohnt in Thayngen, ist verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, gelernte Psychiatrieschwester, ehemalige Katechetin und Gemeindebibliothekarin:

Der Erfahrungsaustausch unter Frauen, Neues kennenlernen, gemeinsame Feiern gestalten, und der Einsatz für den Erhalt der Schöpfung sind Themen für die ich mich besonders interessiere und für die ich mich einsetzen möchte.

  • Roswitha Merz-Kurer, wohnt in Schaffhausen, ist verheiratet, Mutter von drei erwachsene Kinder und Heilpädagogin für Menschen mit geistiger Behinderung:

Ich bringe langjährige Erfahrungen aus verschiedenen Vorständen mit, Interesse an anderen Menschen und neuen Themen, bin realistisch und optimistisch unterwegs. Ich hoffe, dass wir als Vorstand vielen Frauen Mut machen und Freude bringen können.

  • Rosetta Binotto-Russo, wohnt in Schaffhausen, ist verheiratet, Mutter von drei (fast) erwachsenen Kindern, gelernte Primarlehrerin, seit 10 Jahren als Erwachsenenbildnerin tätig, unterrichtet Deutsch für Fremdsprachige und Italienisch:

Ich engagiere mich bereits in der Gemeinde als Lektorin und bin Mitglied der Diakoniekommission. Ich organisiere gerne Anlässe und helfe mit Freude, Begegnungen zu ermöglichen. Ich stelle gerne Fragen und gehe ihnen nach und gerne auch auf den Grund.

  • Christiane Tomasik, wohnt in Schaffhausen, ist verheiratet, Mutter von drei (fast) erwachsenen Kindern, Primarlehrerin und wurde bereits 2020 in den Vorstand gewählt:

Ich freue mich auf das Planen und Umsetzen von Angeboten für Frauen um Spiritualität und Gemeinschaft geniessen zu können und würde gerne jüngere und ältere Mitglieder miteinander in Kontakt bringen.