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Zur glaubwürdigen Kirche unterbrechen, aufbrechen, ausbrechen

Unter diesem Titel lud die die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) am Montag 14. September 2020 nach Bern ein.

Podiumsteilnehmer aus Wirtschaft, Managementforschung und Kirche diskutierten das sich verändernde Umfeld, kritische Anspruchsgruppen und perspektiven für die Zukunft. Nicht nur die Kirche steht vor diesen Herausforderungen, auch Unternehmen sehen sich zuweilen derartig gefordert.

Mit auf dem Podium war auch die SKF-Präsidentin Simone Curau-Aepli und lotete die Frage aus, wie wir jetzt die notwendigen Veränderungen herbeiführen können:

In der Katholischen Kirche in der Schweiz gibt es nach wie vor viele Menschen, die sich in hohem Masse für konkrete Veränderungen in der Kirche einsetzen. Die staatskirchenrechtliche Ebene hat in der Schweiz - weltweit einmalig - die Möglichkeit, den Hebel für Veränderungen stärker in die Hand zu nehmen.

Um in der Kirche Veränderungen von unten zu erwirken, müssen wir den Menschen neue Erfahrungen von Zugehörigkeit, von Partizipation und von Sinnhaftigkeit ermöglichen. Seien wir kreativ, verlassen wir die abgelaufenen Trampelpfade und erforschen gemeinsam neues Terrain. Alle sollen ihre (neuen) Erfahrungen offen kommunizieren, damit andere ermutigt werden, selber kreativ zu werden. Das ist eine Kernkompetenz des SKF.

Es braucht aber auch strukturelle Veränderungen, damit Macht geteilt wird und alle ihre Berufung leben können, unabhängig vom Geschlecht oder von der Lebensform. Wir fordern hartnäckig, wie die arme Wittwe hartnäckig blieb: #Gleichberechtigung.Punkt.Amen. und #GleicheWürdeGleicheRechte.

Nun ist es an der Zeit intelligente Experimente zu wagen. Nicht Perfektion gilt es anstreben, sondern Lösungen die passen. Gesucht ist Mut, zum eigenen Mut zu stehen und voranzugehen.