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Stellungnahme des SKF zur Reform der beruflichen Vorsorge

Der Verbandsvorstand des SKF Schweizerischer Katholischer Frauenbund spricht sich seit längerem für eine Stärkung der ersten Säule aus, damit Altersarmut, von der vor allem Frauen betroffen sind, wirksam bekämpft werden kann.

Eine Stärkung der ersten Säule ist aus gleichstellungs- und sozialpolitischen Gesichtspunkten für den SKF daher vordringlich, anstatt mit den knappen Ressourcen das Leistungsniveau in der zweiten Säule zu erhalten. Denn von Leistungsverbesserungen in der ersten Säule profitieren – im Gegensatz zur zweiten Säule – alle Frauen. Zudem sieht es der SKF als dringlich an, dass der Umwandlungssatz gesenkt wird, um einen gerechten Generationenvertrag zu erwirken.

Zurzeit ist über ein Drittel der Frauen überhaupt nicht in der zweiten Säule versichert, bei den Männern liegt dieser Anteil nur bei rund 15% (BFS-STATPOP). Wenn Frauen mit einer PK-Rente rechnen dürfen, so ist diese im Schweizer Durchschnitt nur etwa halb so hoch wie diejenige der Männer: Gemäss BFS-Neurentenstatistik betrug eine neu ausbezahlte Altersrente aus der beruflichen Vorsorge im Jahr 2017 für Frauen 1221 Franken, für Männer 2301 Franken (Median pro Monat).

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