Abgeschlossene Projekte des Elisabethenwerks

Jahr für Jahr unterstützt das Elisabethenwerk rund 50 Projekte und fördert mehrere Zehntausend Frauen. Einige von ihnen sind einjährig, andere mehrjährig. Unter anderem konnten folgende Projekte erfolgreich abgeschlossen werden:

Uganda

Bessere Ernährung und Gesundheit für geflüchtete Frauen

Im Flüchtlingslager Bidibidi im Nordwesten Ugandas leben rund 200’000 Geflüchtete. Die meisten stammen aus dem Südsudan. 84 Prozent sind Frauen und Kinder. Im Lager fehlt es an Lebensmitteln. Die Frauen müssen nun noch stärker für sich selbst sorgen und benötigen mehr Land für den Gemüseanbau. Unsere Partnerorganisation Odokibo schult 30 Frauen in der Verhandlungsführung, damit sie bei den verantwortlichen für die Landvergabe vorsprechen können. Zudem lernen die Frauen, wie sie Gemüse anbauen, Saatgut gewinnen und die Erträge richtig lagern.

Uganda

Mit Schweinezucht lassen ugandische Frauen die Armut hinter sich

Village Care Development Foundation (VCDF) ist eine lokale Basisgruppe, die in den letzten Jahren stark gewachsen ist und heute 180 Mitglieder zählt. Jede Frau hat einen Gemüsegarten und stellt Kunsthandwerk für den Verkauf her. In diesem zweijährigen Projekt professionalisieren die Frauen ihre einkommensfördernden Tätigkeiten und bauen eine Schweinezucht auf.

Indien

Mädchen fördern statt vernachlässigen

Mädchen aus Adivasi-Gemeinschaften sind in Bihar stark benachteiligt. Das zeigt sich auch bei der Bildung. Mit Nachhilfeunterricht in Lernzentren, mit Mädchen-Clubs und speziellen Thementagen erhalten 500 Mädchen im Kindes- und Jugendalter die Möglichkeit, ihre schulischen Kenntnisse nachhaltig zu verbessern. Das Projekt dauert drei Jahre und kommt 1000 Familien zugute.

Dieses Projekt wurde abgeschlossen und ein Folgeprojekt gestartet. 

Sri Lanka

Neue Hoffnung für von Krieg und Corona betroffene Familien

Der Distrikt Trincomalee im Nordosten Sri Lankas ist stark von den Zerstörungen, Verlusten und der Verarmung der Bevölkerung durch die knapp 30 Bürgerkriegsjahre betroffen. Die Corona-Pandemie sowie die katastrophale wirtschaftliche und politische Situation haben die Misere für die Menschen zusätzlich verschlimmert. Das Projekt unserer Partnerorganisation HOPE stärkt Kriegswitwen, Alleinerziehende, kriegsversehrte Frauen sowie Schulmädchen aus benachteiligten Familien.

Indien

Stärkung von Frauen und Mädchen durch Bildung und Einkommensförderung

Die Dalits im Guntur-Distrikt auch heute noch als Unberührbare diskriminiert. Sie haben kaum Schulbildung, sind auf saisonale Arbeit in der Landwirtschaft angewiesen und werden von ihren Arbeitgeber:innen ausgebeutet. Ohne Schulabschluss haben die Frauen wenig Möglichkeiten, ein Einkommen zu erzielen. Sie kennen ihre Rechte nicht und werden häufig Opfer sexueller Übergriffe. Um die Schulbildung der jungen Mädchen zu verbessern bietet DAWN mit Unterstützung des Elisabethenwerks 250 Mädchen der 6. bis 10. Klasse morgens und abends Unterricht an.

Bolivien

Biologisches Gemüse auf 4000 m ü. M.

Im bolivianischen Hochland fällt wenig Regen, die Vegetation ist spärlich. Ausser Kartoffeln und Quinoa gedeiht praktisch nichts. Entsprechend einseitig ist die Ernährung. Mangelerscheinungen sind verbreitet. Für mehr Abwechslung auf dem Speiseplan sollen die Treibhäuser der Frauenorganisation CADEMCA sorgen.

Dieses Projekt wurde von Dezember 2019 bis Mai 2021umgesetzt. 

Indien

Kleinbäuerinnen steigern mit Bio-Landbau ihre Erträge

Übernutzung und der Einsatz von chemischen Düngemitteln und Insektiziden haben die Felder von Kleinbäuerinnen in Telangana ausgelaugt. Ernteausfälle und der Kauf von teurem Saatgut trieben Tausende in die Verschuldung. Mit biologischen Anbaumethoden können die Kleinbäuerinnen die Bodenqualität verbessern und ihre Ernteerträge um rund 35 Prozent steigern. In diesem Projekt werden 100 Frauen in Bio-Landbau ausgebildet.

Dieses Projekt wurde im September 2023 abgeschlossen und ein Folgeprojekt gestartet. 

Uganda

Sauberes Wasser für die Frauen am Mount Elgon

Die Frauen und Kinder im Kadokerene Sub-County am Mount Elgon legen weite Strecken zurück, um sauberes Wasser zu holen. Das braucht viel Zeit, die für den Schulbesuch und die Arbeit fehlt. In den letzten Jahren hat sich das Klima in der Gegend stark verändert. Es gibt fast kein Trinkwasser mehr in der Nähe, die Ernte vertrocknet oft, Tiere verdursten. Um die Gesundheit der Familien und die Ernten zu verbessern, möchte die Frauengruppe «Happy Mother Happy Child» eine Wasserstelle für den Haushalt und die Bewässerung errichten.

Dieses Projekt wurde von Januar 2021 bis August 2022 umgesetzt. Der Schlussbericht zeigt auf, was das Projekt bewirken konnte.

Uganda

Eine Chance für geflüchtete Frauen

Es gehört zu den grössten Flüchtlingslagern Afrikas: Im Südwesten Ugandas, an der Grenze zu Tansania, leben rund 130’000 Menschen im Flüchtlingscamp Nakivale. Unter den Geflüchteten gibt es viele Analphabetinnen und Frauen mit wenig Schulbildung. Sie leben in grösster Armut, sind von Lebensmittelhilfe abhängig und werden ausgegrenzt. In diesem Projekt lernen 50 Frauen und Mädchen, wie sie mit Korbflechten oder Schneidereiarbeiten ein eigenes Einkommen erzielen können.

Dieses Projekt wurde von Januar 2021 bis Dezember 2021umgesetzt. Der Schlussbericht zeigt auf, was das Projekt bewirken konnte.

Uganda

Dank einer Schneiderausbildung ein Geschäft aufbauen

Im Armenviertel Kagugube am Rande der ugandischen Hauptstadt Kampala haben junge Frauen kaum Möglichkeiten, eine Ausbildung zu machen und ein Einkommen zu erzielen. Das soll sich ändern: Die Kagugube Women and Youth Development Association baut hier für benachteiligte junge Frauen ein Schneiderei-Ausbildungszentrum auf.

Dieses Projekt wurde von Dezember 2019 bis September 2021 umgesetzt. Der Schlussbericht zeigt auf, was das Projekt bewirken konnte.

Indien

Die Frauen in Nilagiri schreiten mutig voran

Nilagiri ist eine sehr rückständige Region. Die Menschen leben in kleinen, strohgedeckten Häusern mit Lehmwänden im Dschungel und bestreiten ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Dschungelprodukten oder arbeiten im Tagelohn in der Landwirtschaft. Unsere Partnerorganisation baut in Nilagiri Spargruppen zur Einkommensverbesserung auf und befähigt die Frauen, ihre Rechte einzufordern.

Dieses Projekt wurde von Mai 2020 bis Oktober 2022 umgesetzt. Der Projektbericht über das erste Jahr zeigt auf, was das Projekt bewirken konnte.

Uganda

Z wie Ziegen für die Zukunft

Ganz im Westen Ugandas wollen die Frauen der Jesca Foundation ihre Lebenssituation verbessern. In dieser von der Regierung vernachlässigten Randregion leiden die Menschen noch heute unter den Spätfolgen bewaffneter Konflikte, die zur Jahrtausendwende zu vielen Vertreibungen geführt haben. Einkommensmöglichkeiten sind rar. Rund 100 Frauen züchten in diesem Projekt Ziegen und Hühner und bauen in Permakultur Gemüse an.

Dieses Projekt wurde von Mai 2020 bis April 2022 umgesetzt.

Bolivien

Mit Urban Gardening Ketten sprengen

In Slums am Rande der Stadt Tarija siedeln sich immer mehr Menschen an, die ihre Dörfer wegen Bränden oder anderen Umweltkatastrophen verlassen mussten. Hier fristen sie ein leidvolles Dasein in einem ungesunden Umfeld. Es mangelt an Trinkwasser, funktionierender Kanalisation, regelmässiger Müllabfuhr und stabiler Stromversorgung. Die Gefahr von Erdrutschen ist gross.

In diesem Projekt legen initiative Frauen wo immer möglich kleine Gärten an, um sich gesünder zu ernähren und durch den Verkauf von Gemüse, Kräutern und Beeren ein kleines Einkommen zu erzielen.

Dieses Projekt wurde von Januar 2021 bis Dezember 2022 umgesetzt.

Nur dank der grosszügigen Unterstützung von vielen Spenderinnen und Spendern konnten diese Projekte die Lebensbedingungen von Frauen in Ländern des Südens verbessern.

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Mit einer Spende für das Elisabethenwerk bieten Sie den ärmsten Frauen des Südens eine Perspektive.

Danke für Ihre Unterstützung!

 

Welche Projekte werden aktuell vom Elisabethenwerk unterstützt?

Jedes Jahr unterstützt das Elisabethenwerk rund 50 Projekte und fördert mehrere Zehntausend Frauen. Einige dieser Frauenprojekte werden vorgestellt.

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