Abgeschlossene Projekte des Elisabethenwerks

Jahr für Jahr unterstützt das Elisabethenwerk rund 50 Projekte und fördert mehrere Zehntausend Frauen. Einige von ihnen sind einjährig, andere mehrjährig. Unter anderem konnten folgende Projekte erfolgreich abgeschlossen werden:

Bolivien

Biologisches Gemüse auf 4000 m ü. M.

Im bolivianischen Hochland fällt wenig Regen, die Vegetation ist spärlich. Ausser Kartoffeln und Quinoa gedeiht praktisch nichts. Entsprechend einseitig ist die Ernährung. Mangelerscheinungen sind verbreitet. Für mehr Abwechslung auf dem Speiseplan sollen die Treibhäuser der Frauenorganisation CADEMCA sorgen.

Dieses Projekt wurde von Dezember 2019 bis Mai 2021umgesetzt.

Uganda

Sauberes Wasser für die Frauen am Mount Elgon

Die Frauen und Kinder im Kadokerene Sub-County am Mount Elgon legen weite Strecken zurück, um sauberes Wasser zu holen. Das braucht viel Zeit, die für den Schulbesuch und die Arbeit fehlt. In den letzten Jahren hat sich das Klima in der Gegend stark verändert. Es gibt fast kein Trinkwasser mehr in der Nähe, die Ernte vertrocknet oft, Tiere verdursten. Um die Gesundheit der Familien und die Ernten zu verbessern, möchte die Frauengruppe «Happy Mother Happy Child» eine Wasserstelle für den Haushalt und die Bewässerung errichten.

Dieses Projekt wurde von Januar 2021 bis August 2022 umgesetzt. Der Schlussbericht zeigt auf, was das Projekt bewirken konnte.

Uganda

Eine Chance für geflüchtete Frauen

Es gehört zu den grössten Flüchtlingslagern Afrikas: Im Südwesten Ugandas, an der Grenze zu Tansania, leben rund 130’000 Menschen im Flüchtlingscamp Nakivale. Unter den Geflüchteten gibt es viele Analphabetinnen und Frauen mit wenig Schulbildung. Sie leben in grösster Armut, sind von Lebensmittelhilfe abhängig und werden ausgegrenzt. In diesem Projekt lernen 50 Frauen und Mädchen, wie sie mit Korbflechten oder Schneidereiarbeiten ein eigenes Einkommen erzielen können.

Dieses Projekt wurde von Januar 2021 bis Dezember 2021umgesetzt. Der Schlussbericht zeigt auf, was das Projekt bewirken konnte.

Uganda

Dank einer Schneiderausbildung ein Geschäft aufbauen

Im Armenviertel Kagugube am Rande der ugandischen Hauptstadt Kampala haben junge Frauen kaum Möglichkeiten, eine Ausbildung zu machen und ein Einkommen zu erzielen. Das soll sich ändern: Die Kagugube Women and Youth Development Association baut hier für benachteiligte junge Frauen ein Schneiderei-Ausbildungszentrum auf.

Dieses Projekt wurde von Dezember 2019 bis September 2021umgesetzt. Der Schlussbericht zeigt auf, was das Projekt bewirken konnte.

Indien

Die Frauen in Nilagiri schreiten mutig voran

Nilagiri ist eine sehr rückständige Region. Die Menschen leben in kleinen, strohgedeckten Häusern mit Lehmwänden im Dschungel und bestreiten ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Dschungelprodukten oder arbeiten im Tagelohn in der Landwirtschaft. Unsere Partnerorganisation baut in Nilagiri Spargruppen zur Einkommensverbesserung auf und befähigt die Frauen, ihre Rechte einzufordern.

Dieses Projekt wurde von Mai 2020 bis Oktober 2022 umgesetzt. Der Projektbericht über das erste Jahr zeigt auf, was das Projekt bewirken konnte.

Uganda

Z wie Ziegen für die Zukunft

Ganz im Westen Ugandas wollen die Frauen der Jesca Foundation ihre Lebenssituation verbessern. In dieser von der Regierung vernachlässigten Randregion leiden die Menschen noch heute unter den Spätfolgen bewaffneter Konflikte, die zur Jahrtausendwende zu vielen Vertreibungen geführt haben. Einkommensmöglichkeiten sind rar. Rund 100 Frauen züchten in diesem Projekt Ziegen und Hühner und bauen in Permakultur Gemüse an.

Dieses Projekt wurde von Mai 2020 bis April 2021umgesetzt.

Bolivien

Mit Urban Gardening Ketten sprengen

In Slums am Rande der Stadt Tarija siedeln sich immer mehr Menschen an, die ihre Dörfer wegen Bränden oder anderen Umweltkatastrophen verlassen mussten. Hier fristen sie ein leidvolles Dasein in einem ungesunden Umfeld. Es mangelt an Trinkwasser, funktionierender Kanalisation, regelmässiger Müllabfuhr und stabiler Stromversorgung. Die Gefahr von Erdrutschen ist gross.

In diesem Projekt legen initiative Frauen wo immer möglich kleine Gärten an, um sich gesünder zu ernähren und durch den Verkauf von Gemüse, Kräutern und Beeren ein kleines Einkommen zu erzielen.

Dieses Projekt wurde von Januar 2021 bis Dezember 2022 umgesetzt.

Nur dank der grosszügigen Unterstützung von vielen Spenderinnen und Spendern konnten diese Projekte die Lebensbedingungen von Frauen in Ländern des Südens verbessern.