Aktuelles
Frauenbund Schweiz sagt Nein zur Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!»
Der Frauenbund Schweiz empfiehlt, die Eidgenössische Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» abzulehnen. Die Initiative kommt am 14. Juni 2026 zur Abstimmung und zielt darauf ab, die Zuwanderung zu begrenzen, um die ständige Wohnbevölkerung zu begrenzen. Eine solche Begrenzung trifft Frauen in besonderer Weise, sei es als Fachkräfte, als Teil von Familien oder als besonders verletzliche Personen im Kontext von Flucht und Asyl. In einer Welt, die immer enger zusammenrückt, ist die Schweiz auf internationale Zusammenarbeit angewiesen. Globalisierung bedeutet auch gegenseitige wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Abhängigkeit. Eine Politik der Abschottung verkennt diese Realität, nützt niemandem und schadet der Schweiz.
Finanzplatz-Initiative zustande gekommen
Die Eidgenössische Volksinitiative «Für einen nachhaltigen und zukunftsgerichteten Finanzplatz Schweiz (Finanzplatz-Initiative)» ist mit mehr als 145’000 Unterschriften zustande gekommen. Die nötigen Unterschriften wurden erfolgreich gesammelt. Die Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» unterstützt den Vorstoss seit 2024 und hat die Ja-Parole zur Initiative gefasst.
«Frauenrechte. Erkämpft, nicht geschenkt.»
Zum Internationalen Frauentag am 8. März lanciert der Frauenbund Schweiz die nationale Kampagne «Frauenrechte. Erkämpft, nicht geschenkt.». Sie macht deutlich, dass Demokratie Frauenrechte braucht und diese eine grundlegende Voraussetzung für eine gerechte und funktionierende Gesellschaft sind.
50 Jahre Solidaritätsfonds für Mutter und Kind – ein halbes Jahrhundert gelebte Solidarität
Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind feiert 2026 sein 50-jähriges Jubiläum. Seit 1976 konnte das Sozialwerk des Frauenbund Schweiz über 30’000 Frauen und Familien in schwierigen Lebenssituationen unterstützen. Engagierte Frauen gründeten den Solidaritätsfonds als mutige Antwort auf gesellschaftliche Veränderungen. Seither ist er zu einer Erfolgsgeschichte geworden, die bildhaft zeigt, wie viel Menschen bewegen können, wenn sie solidarisch bleiben und zusammenspannen.
Gewalt gegen Frauen ist eine Wunde unserer Gesellschaft
Der Frauenbund Schweiz veröffentlicht sein Positionspapier «Gewalt gegen Frauen – eine Wunde unserer Gesellschaft» auf www.frauenbund.ch/femizid. Darin beleuchtet die grösste katholische Frauenorganisation des Landes die strukturellen Ursachen von Gewalt gegen Frauen und benennt Femizide als das, was sie sind: Ausdruck tief verwurzelter Ungleichheit zwischen den Geschlechtern.
Vor Weltklimakonferenz: Christ:innen für Klimaschutz rufen zum Handeln auf
Die internationale Gemeinschaft der Kirchen ruft vor der Weltklimakonferenz COP30 in Belém (Brasilien) zu entschlossenem Handeln auf. Christinnen und Christen weltweit fordern konkrete Beschlüsse für Klimagerechtigkeit, verbindliche Finanzzusagen und den Ausstieg aus fossilen Energien – auch die Schweizer «Christ:innen für Klimaschutz».
femXmas 2025 – Weihnachtsgeschichte(n) neu erzählt
Wie wäre es, wenn die biblische Weihnachtsgeschichte wieder neu erzählt wird – frisch, lebendig und feministisch? Genau das ermöglicht femXmas: Jugendliche und Erwachsene sind eingeladen, die biblischen Erzählungen aus neuen Perspektiven zu erleben. Jenseits traditioneller Rollenbilder, im Text verwurzelt und doch ganz im Heute. Erzählt wird in Mundarten und mit Kontrabass.
Solidarität bei Schwangerschaftsabbruch und Mutterschaft
Die katholische Frauenorganisation Frauenbund Schweiz macht sich für das Recht auf Selbstbestimmung stark. Dazu gehört das Recht auf ein gelingendes und würdiges Leben – ebenso wie die Möglichkeit, sich für einen sicheren und legalen Schwangerschaftsabbruch zu entscheiden.
Delegiertenversammlung des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes: Neue Führung, neuer Name und das erste Mal ein Co-Präsidium
Die Delegierten des Frauenbund Schweiz (ehemals SKF Schweizerischer Katholischer Frauenbund) haben an der Delegiertenversammlung vom 23. Mai 2025 in Visp wichtige Weichen für die Zukunft gestellt: Verabschiedungen, Neuwahlen und eine zukunftsweisende Namensänderung prägten den Anlass.
Habemus Papam: Frauenbund hofft auf mutige Schritte
Der SKF Schweizerischer Katholischer Frauenbund nimmt die Wahl von Robert Francis Prevost zum 267. Papst der römisch-katholischen Kirche mit Aufmerksamkeit und Hoffnung zur Kenntnis. Als päpstlichen Namen wählte der 69-Jährige Leo XIV. Der Wechsel an der Spitze der römisch-katholischen Kirche ist ein bedeutender Moment – nicht nur für die weltweite katholische Gemeinschaft, sondern auch für die zahlreichen Frauen, die sich seit Jahrzehnten für Gleichberechtigung in der Kirche engagieren.
Nachruf auf Papst Franziskus
Mit Betroffenheit und Anteilnahme nehmen wir Abschied von Papst Franziskus, dessen Wirken uns in vielfältiger Weise berührt hat. Jorge Mario Bergoglio wurde im Konklave am 13. März 2013 zum 266. Papst der römisch-katholischen Kirche gewählt. Der Argentinier hinterlässt ein bleibendes Erbe, das von Demut, Mitgefühl und einem tiefen Engagement für soziale Gerechtigkeit geprägt war. Seit seiner Wahl im Jahr 2013 setzte er sich für den Dialog zwischen den Religionen, den Schutz der Armen und die Bewahrung der Schöpfung ein. Als erster Papst aus Lateinamerika und erster Jesuit übte er sein Pontifikat mit neuen Perspektiven und frischem Wind in vatikanischen Strukturen aus. Dazu gehörten auch wichtige Schritte, um die Stellung der Frauen in der katholischen Kirche zu stärken – wenngleich auf seine Weise.
Am Ball bleiben: Gendergerechte Sprache im Sportjournalismus – Ein Aufruf zum Internationalen Frauentag 2025
Anlässlich des Internationalen Frauentages und im Vorfeld der UEFA Women’s EURO 2025 ruft der SKF Schweizerischer Katholischer Frauenbund dazu auf, die Bedeutung einer gendergerechten Sprache im Sportjournalismus stärker ins Bewusstsein zu rücken. Unter dem Motto «Am Ball bleiben» macht sich der SKF für eine gerechte, respektvolle Kultur und Frauen im Sport stark.