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Aktuelle Projekte des Elisabethenwerks

Jahr für Jahr unterstützt das Elisabethenwerk rund 50 Projekte und fördert mehrere Zehntausend Frauen. Hier stellen wir einige dieser Frauenprojekte vor.

Uganda

Sauberes Wasser für die Frauen am Mount Elgon

Die Frauen und Kinder im Kadokerene Sub-County am Mount Elgon legen weite Strecken zurück, um sauberes Wasser zu holen. Das braucht viel Zeit, die für den Schulbesuch und die Arbeit fehlt. In den letzten Jahren hat sich das Klima in der Gegend stark verändert. Es gibt fast kein Trinkwasser mehr in der Nähe, die Ernte vertrocknet oft, Tiere verdursten. Um die Gesundheit der Familien und die Ernten zu verbessern, möchte die Frauengruppe «Happy Mother Happy Child» eine Wasserstelle für den Haushalt und die Bewässerung errichten.

Uganda

Eine Chance für geflüchtete Frauen

Es gehört zu den grössten Flüchtlingslagern Afrikas: Im Südwesten Ugandas, an der Grenze zu Tansania, leben rund 130’000 Menschen im Flüchtlingscamp Nakivale. Unter den Geflüchteten gibt es viele Analphabetinnen und Frauen mit wenig Schulbildung. Sie leben in grösster Armut, sind von Lebensmittelhilfe abhängig und werden ausgegrenzt. In diesem Projekt lernen 50 Frauen und Mädchen, wie sie mit Korbflechten oder Schneidereiarbeiten ein eigenes Einkommen erzielen können.

Indien

Junge Frauen durchbrechen den Teufelskreis der Armut

Armut wird in Indien von Generation zu Generation weitergegeben. Das dreijährige Projekt will diesen Teufelskreis in städtischen Randgebieten im Bundesstaat Bihar durchbrechen. Das Projekt konzentriert sich auf die sozio-ökonomische Stärkung von jungen Frauen zwischen 14 und 22 Jahren, deren Situation sich durch die Corona-Krise verschlimmert hat. Durch das Projekt erhalten rund 500 adoleszente Frauen eine Chance auf eine bessere Zukunft.

Ihre Spende hilft!

Mit einer Spende für das Elisabethenwerk bieten Sie den ärmsten Frauen des Südens eine Perspektive.

Danke für Ihre Unterstützung!

 

Indien

Ganzheitliche Entwicklung im Bergbaugebiet

Dieses Projekt in einem Bergbaugebiet bietet rund 3000 Adivasi-Frauen eine Perspektive. Im Vorgängerprojekt haben sich die Frauen von fünf Gemeinden im Sundergarh-Distrikt zu Spar- und Kreditgruppen zusammengeschlossen und mit Pilzzucht eine Einkommensmöglichkeit aufgebaut. Dieses Engagement soll weitergeführt und durch Berufsbildung, Kleintierhaltung, Herstellung von Waschpulver und Eingemachtem ergänzt und auf neue Gebiete ausgeweitet werden.

Bolivien

Mit Urban Gardening Ketten sprengen

In Slums am Rande der Stadt Tarija siedeln sich immer mehr Menschen an, die ihre Dörfer wegen Bränden oder anderen Umweltkatastrophen verlassen mussten. Hier fristen sie ein leidvolles Dasein in einem ungesunden Umfeld. Es mangelt an Trinkwasser, funktionierender Kanalisation, regelmässiger Müllabfuhr und stabiler Stromversorgung. Die Gefahr von Erdrutschen ist gross.

In diesem Projekt legen initiative Frauen wo immer möglich kleine Gärten an, um sich gesünder zu ernähren und durch den Verkauf von Gemüse, Kräutern und Beeren ein kleines Einkommen zu erzielen.

Uganda

Z wie Ziegen für die Zukunft

Ganz im Westen Ugandas wollen die Frauen der Jesca Foundation ihre Lebenssituation verbessern. In dieser von der Regierung vernachlässigten Randregion leiden die Menschen noch heute unter den Spätfolgen bewaffneter Konflikte, die zur Jahrtausendwende zu vielen Vertreibungen geführt haben. Einkommensmöglichkeiten sind rar. Rund 100 Frauen züchten in diesem Projekt Ziegen und Hühner und bauen in Permakultur Gemüse an.

Indien

Die Frauen in Nilagiri schreiten mutig voran

Nilagiri ist eine sehr rückständige Region. Die Menschen leben in kleinen, strohgedeckten Häusern mit Lehmwänden im Dschungel und bestreiten ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Dschungelprodukten oder arbeiten im Tagelohn in der Landwirtschaft. Unsere Partnerorganisation baut in Nilagiri Spargruppen zur Einkommensverbesserung auf und befähigt die Frauen, ihre Rechte einzufordern.

Uganda

Dank einer Schneiderausbildung ein Geschäft aufbauen

Im Armenviertel Kagugube am Rande der ugandischen Hauptstadt Kampala haben junge Frauen kaum Möglichkeiten, eine Ausbildung zu machen und ein Einkommen zu erzielen. Das soll sich ändern: Die Kagugube Women and Youth Development Association baut hier für benachteiligte junge Frauen ein Schneiderei-Ausbildungszentrum auf.

Indien

Mit Kräutermedizin die Gesundheit fördern

In der Region Hazaribagh sind Tuberkulose und Malaria ein grosses Problem. Hier leben vor allem Adivasi-Familien. Sie sind sehr arm und können sich keine teuren Medikamente leisten. Als günstige Alternative hat sich der Anbau von Artemisia (Beifuss) erwiesen. Dieses dreijährige Projekt verbessert die Gesundheit von Menschen mit Tuberkulose und Malaria, darunter viele HIV/Aids-Betroffene.

Bolivien

Biologisches Gemüse auf 4000 m ü. M.

Im bolivianischen Hochland fällt wenig Regen, die Vegetation ist spärlich. Ausser Kartoffeln und Quinoa gedeiht praktisch nichts. Entsprechend einseitig ist die Ernährung. Mangelerscheinungen sind verbreitet. Für mehr Abwechslung auf dem Speiseplan sollen die Treibhäuser der Frauenorganisation CADEMCA sorgen.