Aktuelles
Frauen schreiben (Kirchen)Geschichte: Getrud Heinzelmann
Getrud Heinzelmann war eine Frau, die auf besondere Weise (Kirchen)Geschichte schrieb: Heinzelmann war eine unbequeme katholische Juristin, die die männliche Vorherrschaft in Kirche und Gesellschaft radikal in Frage stellte und mit ihrem beharrlichen Einsatz für Frauenrechte beide Systeme zugleich ins Wanken brachte.
«Tradwives», Social Media und die neue Rechte
Sie backen mit perfekt manikürierten Nägeln Sauerteigbrot, lächeln in zarten Blumenkleidern in die Kamera und wirken wie aus einer anderen Zeit gefallen – doch hinter dem sanften Bild der «Tradwife»-Influencerinnen verbirgt sich mehr als nur Nostalgie: eine Bewegung, die auf Social Media Millionen erreicht und leise alte Rollenbilder neu verhandelt.
Vereine generationenübergreifend gestalten
Der demografische Wandel ist längst in unseren Vereinen angekommen und fordert uns heraus, während er gleichzeitig wertvolle Chancen eröffnet. Die Bevölkerung wird älter, Lebensentwürfe werden vielfältiger, und immer häufiger engagieren sich Frauen unterschiedlichen Alters gemeinsam in Vorständen und Projekten. Genau hier setzen zwei aktuelle Bildungsangebote des Frauenbund Schweiz an, indem sie zentrale Fragen unserer Zeit aufgreifen und Vereine dabei unterstützen, dieses Potenzial bewusst zu nutzen.
FMV Täsch kehrt in den Frauenbund zurück
Der Frauen- und Mütterverein Täsch ist wieder Mitglied im Kantonal- und Dachverband, dem KFBO und Frauenbund Schweiz. Ein Entscheid, der an der Generalversammlung im Dezember 2025 einstimmig gefasst wurde und der zeigt, welchen Mehrwert die Verbandsmitgliedschaft für Ortsvereine bietet.
Film ab für bessere Lebensbedingungen von Frauen in Uganda
Seit 2010 stärkt das UPWOSED*-Programm armutsbetroffene Frauen in Uganda durch die Bildung von Spar- und Kreditgruppen (SHGs). Das Ziel des Programms ist die Verbesserung der wirtschaftlichen Selbstständigkeit, des Wohlbefindens und der gesellschaftlichen Teilhabe von Frauen.
Frauenorganisationen machen Femizide sichtbar
Am 3. März veranstaltete der Aargauische Katholische Frauenbund (AKF) ein Podium zum Thema Femizide. Vertreter:innen aus Politik, Polizei, Schule und Fachstellen diskutierten gemeinsam mit dem Publikum über Ursachen geschlechtsspezifischer Gewalt, bestehende Schutzmechanismen und darüber, wo das System an seine Grenzen kommt.