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Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind

Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind ist eines der beiden Solidaritätswerke des Frauenbund Schweiz. Er besteht seit 1976 und leistet schnell und unbürokratisch Überbrückungshilfe für Frauen und Familien, die in finanzielle Not geraten sind – insbesondere im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt oder Kinderbetreuung. Dazu unterhält der Solidaritätsfonds in Luzern und in Bellinzona Kontaktstellen, bei denen Unterstützungsgesuche eingereicht werden können. Die Hilfe steht Frauen aus der ganzen Schweiz offen.

Das soziale Netz in der Schweiz trägt gut. Trotzdem weist es Lücken auf, gerade im Bereich Mutterschaft und Familie. Die Geburt eines Kindes kann eine finanzielle Belastung für die Eltern mit sich bringen. Alleinerziehende, Working-Poor-Familien und Eltern mit drei und mehr Kindern sind besonders gefährdet, in eine finanzielle Notlage zu geraten. Das belegen Studien und hat die Corona-Krise sichtbar gemacht. Wo staatliche Hilfe nicht oder nicht ausreichend greift, schliesst der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind eine Lücke.

Jahr für Jahr unterstützt der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind mehrere hundert Frauen und Familien und bekämpft die Armut in der Schweiz – dank Ihrer Spende.

Aktuelles vom Solidaritätsfonds für Mutter und Kind

News

12. Januar 2026

Jubiläums-Gottesdienst 50 Jahre Solidaritätsfonds

Am zweiten Januarwochenende fand wie jedes Jahr die offizielle Kollekte der Schweizer Bischofskonferenz zugunsten des Solidaritätsfonds für Mutter und Kind statt. In der Kirche St. Laurentius Dagmersellen lud der Frauenbund Schweiz zu einem speziellen Festgottesdienst ein, um das 50-Jahre-Jubiläum seines Hilfswerks würdig zu feiern.

News

9. Dezember 2025

50 Jahre gelebte Solidarität – Jubiläum mit Herz

Seit einem halben Jahrhundert steht der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind Frauen in schwierigen Lebenslagen zur Seite. Was 1976 als mutige Antwort auf gesellschaftliche und politische Herausforderungen begann, ist heute ein unverzichtbarer Pfeiler der sozialen Unterstützung in der Schweiz. 

News

14. Oktober 2025

Gottesdienstvorlage 2026 für den Solidaritätsfonds

In der Regel am zweiten Januar-Wochenende ist die Kollekte für den Solidaritätsfonds für Mutter und Kind bestimmt. Damit Frauengemeinschaften und Pfarreien in ihrer Gemeinde den Gottesdienst durchführen können, gibt es jedes Jahr eine neue Gottesdienstvorlage. Herzlichen Dank an alle, die einen Gottesdienst durchführen.

Dieses Jahr ist es eine spezielle Gottesdienstvorlage – feiert der Solidaritätsfonds 2026 doch sein 50-Jahre-Jubiläum!

News

17. März 2025

So wirkte der Solidaritätsfonds 2024

Ein runder Geburtstag

Seit 50 Jahren steht der Solidaritätsfonds Frauen in schwierigen Lebenslagen zur Seite – 2026 feiern wir dieses beeindruckende Engagement mit einem besonderen Jubiläumsjahr.

Mehr über 50 Jahre Solidaritätsfonds erfahren

Der Solidaritätsfonds in der Sendung «mitenand» auf SRF 1

So hilft der Solidaritätsfonds

Frauen, die in der Schweiz leben, können in einer Notsituation beim Solidaritätsfonds für Mutter und Kind ein Gesuch um einmalige finanzielle Unterstützung einreichen. Das Gesuch wird innerhalb von vier bis sechs Wochen von einer externen Fachkommission geprüft und bewilligt. Die Expertinnen legen auch die Höhe des Beitrages fest. Die Beurteilung des Gesuchs geschieht unabhängig von Religion, Zivilstand oder Aufenthaltsstatus der betroffenen Frau. Entscheidend ist die Notsituation. Der Solidaritätsfonds sichert den Antragstellerinnen Anonymität zu.

Finanzielle Beiträge werden unter anderem gesprochen für:

  • Baby-Grundausstattung
  • Kinderbetreuung
  • Doppelkinderwagen
  • Mietkosten
  • Krankenkassenprämien
  • Ausbildung oder Umschulung der Mutter
  • Geburtsvorbereitung
  • Säuglingsnahrung
  • Lohnausfall
  • Gesundheitskosten
  • Kinderbett
  • Kita
  • Erholungsaufenthalt
  • Wickeltisch
  • Windel-Abo
  • Kinderzimmer-Möbel
  • Umzug
  • Verhütung für die Frau
  • Zahnmedizin

… und vieles mehr!

Gründungsgeschichte des Solidaritätsfonds

Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind wurde 1976 im Vorfeld der ersten Abstimmung über die Fristenregelung ins Leben gerufen. Der Frauenbund versprach, sich tatkräftig für in Not geratene Frauen einzusetzen und gründete den «Solidaritätsfonds für werdende Mütter in Bedrängnis», der 1995 in «Solidaritätsfonds für Mutter und Kind» umbenannt wurde. Dieser unterstützt in der Schweiz lebende Mütter durch schnelle und unbürokratische finanzielle Überbrückungshilfe.

Frauen hatten in der Wirtschaftskrise Mitte der 70er-Jahre grosse Mühe, während der Schwangerschaft oder als junge Mutter eine Stelle zu finden. Die Geburt eines Kindes oder eine Erkrankung der Mutter konnten schnell zu finanziellen Schwierigkeiten führen. Zwar entstanden zunehmend Beratungsstellen im staatlichen und kirchlichen Bereich, aber ihnen fehlte in den meisten Fällen das nötige Geld für eine finanzielle Direkthilfe. Der Solidaritätsfonds sollte hier eine Lücke im Sozialsystem schliessen.

Mehr Infos zur Geschichte des Solidaritätsfonds und zu unserer Hilfe für Mütter in Not

Hier konnten wir helfen

Einige aktuelle Beispiele unserer Unterstützung

Diese Hilfe ist möglich dank der grosszügigen Unterstützung unserer Gönner:innen. Herzlichen Dank für Ihre Spende.

News

3. Dezember 2025

Ungeplant schwanger

Als Rita* ungeplant schwanger wird, ist sie noch nicht 20 Jahre alt. 

News

6. Oktober 2025

Rund um die Uhr Betreuung

Diana* erzieht ihren schwer erkrankten vierjährigen Sohn Peter allein.

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8. August 2025

Schwindel und Kopfschmerzen

Gesundheitliche Bewerden der Mutter und finanzielle Sorgen erschweren den Alltag von Familie O*.