Aktuelles
Für eine starke internationale Zusammenarbeit
Frauenbund Schweiz hat einen Offenen Brief an den Bundesrat mitunterzeichnet. Darin warnt ein breites Bündnis aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kirchen und Zivilgesellschaft vor einer Schwächung der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit. Anlass für den Offenen Brief ist der Entscheid des Bundesrats vom 24. Juni 2026, die internationale Zusammenarbeit neu auszurichten. Der Entscheid hat eine breite öffentliche und politische Diskussion ausgelöst.
Christ:innen für Klimaschutz unterstützen Referendum gegen neue Atomkraftwerke
Neue Atomkraftwerke sind aus Sicht der ökumenischen Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» keine verantwortungsvolle Antwort auf die Energie- und Klimafrage. Die Koalition unterstützt deshalb das Referendum und ruft zur Unterschriftensammlung auf.
10 Jahre «Kirche mit* den Frauen»: Frauenbund Schweiz stärkt seine internationale Vernetzung
Zehn Jahre nach der historischen Pilgerreise «Kirche mit* den Frauen» reiste Anfang Juli erneut eine Delegation engagierter Schweizer Katholikinnen nach Rom. Anlass war das Jubiläum einer Bewegung, die sich seit 2016 für eine synodale Kirche einsetzt, in der Frauen und Männer gemeinsam Verantwortung tragen. Die Pilgerinnen fordern die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an kirchlichen Entscheidungsprozessen und setzen auf den Dialog mit Verantwortlichen im Vatikan, um Veränderungen anzustossen.
10 Jahre «Kirche mit* den Frauen»: Frauenbund Schweiz reist zum Jubiläumsbesuch nach Rom mit
Vom 2. bis 5. Juli 2026 reist eine Delegation von 18 Frauen aus allen Diözesen der Schweiz zu einem Ad-Limina-Besuch nach Rom. Mit dabei ist Barbara Schmid-Federer als Vertreterin des Frauenbund Schweiz. Die Reise führt die Delegation zu Begegnungen mit Vertreterinnen des Vatikans, internationalen katholischen Frauenorganisationen sowie weiteren kirchlichen Akteurinnen und knüpft an das zehnjährige Jubiläum des Projekts «Kirche mit* den Frauen» an.
Frauen schreiben (Kirchen)Geschichte: Juana Inés de la Cruz
Juana Inés de la Cruz war eine Frau, die auf besondere Weise (Kirchen)Geschichte schrieb: Juana Inés de la Cruz wird 1651 im heutigen Mexiko geboren, das damals Teil des spanischen Kolonialreichs ist. Schon als Kind fällt sie durch ihre aussergewöhnliche Begabung auf. Sie bringt sich selbst Lesen und Schreiben bei, verschlingt Bücher und interessiert sich für Philosophie, Naturwissenschaften, Literatur und Theologie. Obwohl Bildung in ihrer Zeit vor allem Männern vorbehalten ist, lässt sie sich davon nicht aufhalten.