Aktuelles
Stellen wir uns einen Garten vor
Stellen wir uns einen Garten vor, in dem nur eine einzige Art von Pflanzen wächst, überall dieselbe. Für einen Moment erblüht der Garten in einem bunten Kleid, dann ist es vorbei. Es bleibt eine monotone grüne Vegetation von gleichförmigem Laub. Alles wuchert über die Jahre zu und bietet keinen Platz für Neues.
Endlich eine Grundversicherung speziell für Frauen
Sponsoring – Geht es um die Gesundheit, spielt das Geschlecht eine Rolle. Darum hat Assura, einer der grössten Krankenversicherer der Schweiz, diesen Aspekt berücksichtigt und FeminaVita entwickelt – ein Grundversicherungsmodell, das in der ganzen Schweiz angeboten wird.
«Wir haben eine Schlacht verloren, aber den Krieg werden wir gewinnen»
Am 31. August 2026 wäre Josi Meier 100 Jahre alt geworden. Die Luzerner Juristin und gläubige Katholikin kämpfte für das Frauenstimmrecht, gegen ein patriarchales Eherecht und für die politische Mitsprache von Frauen. Auch mit ihrer eigenen Kirche ging sie ins Gericht, wenn es um Frauenrechte ging. Ihre Biografie erzählt viel über die Kämpfe, die auch die Geschichte des Frauenbundes geprägt haben.
Was Femizide mit unseren Vorstellungen von Geschlecht und Macht zu tun haben
Eine Frau wird von ihrem (Ex-)Partner getötet. In der Berichterstattung ist dann schnell von einem «Beziehungsdrama» die Rede. Doch Femizide sind keine privaten Tragödien, die sich unabhängig voneinander ereignen. Sie haben mit Macht zu tun, mit unseren Vorstellungen von Beziehungen und Geschlecht und mit der Frage, wie gut wir Frauen schützen, wenn Gewalt eskaliert. Darüber sprechen wir am 1. Oktober 2026 mit und in der Paulus Akademie in Zürich.
Familienzeit-Initiative: Jetzt gemeinsam dem Ziel näherkommen
Über 115'000 Unterschriften für die Familienzeit-Initiative sind gesammelt. Bis zum Ziel braucht es aber noch ein Stück: Rund 10'000 weitere Unterschriften müssen jetzt zusammenkommen. Dafür braucht es in den nächsten Wochen noch einmal unseren gemeinsamen Einsatz.
Was ist Feminismus?
«Ich bin für Gleichberechtigung, aber keine Feministin.» Diesen Satz hört man heute erstaunlich oft. Viele Frauen unterstützen feministische Anliegen, möchten aber nicht als Feministin gelten. Feministinnen seien zu radikal, zu ideologisch oder sogar männerfeindlich. Eine Bewegung, die wesentlich zur Gleichstellung beigetragen hat, wird damit für manche beinahe zum Schimpfwort.
femXmas 2026 – Weihnachtsgeschichte(n) neu erzählt
Wie wäre es, wenn die biblische Weihnachtsgeschichte wieder neu erzählt wird – frisch, lebendig und feministisch? Genau das ermöglicht femXmas: Nach der positiven Resonanz im vergangenen Advent wird das ökumenische Projekt femXmas 2026 fortgesetzt. Vier Aufführungen in Bern/Wabern, Basel, Weinfelden und Biel/Bienne laden Jugendliche und Erwachsene dazu ein, die biblischen Weihnachtsgeschichten aus neuen, geschlechtersensiblen Perspektiven zu erleben. Jenseits traditioneller Rollenbilder, im Text verwurzelt und doch ganz im Heute. Erzählt wird in Mundarten und mit Kontrabass.
Für eine starke internationale Zusammenarbeit
Frauenbund Schweiz hat einen Offenen Brief an den Bundesrat mitunterzeichnet. Darin warnt ein breites Bündnis aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kirchen und Zivilgesellschaft vor einer Schwächung der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit. Anlass für den Offenen Brief ist der Entscheid des Bundesrats vom 24. Juni 2026, die internationale Zusammenarbeit neu auszurichten. Der Entscheid hat eine breite öffentliche und politische Diskussion ausgelöst.