Arika – Frisches Gemüse füllt den Bauch und die Haushaltskasse
Saraswathi Arika lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Dorf Mulaguda, im Bundesstaat Andhra Pradesh. Als Kleinbäuerin ist ihre Familie auf die eigene Landwirtschaft und saisonale Arbeit angewiesen. Frisches Gemüse musste sie bisher regelmässig zukaufen – eine zusätzliche Belastung für das knappe Haushaltsbudget.
Das änderte sich durch das vom Elisabethenwerk unterstützte Projekt, welches von der lokalen Partnerorganisation, der Holy Cross Social Service Society, umgesetzt wird. Arika erhielt Saatgut und lernte, wie sie mit natürlichen und klimaangepassten Anbaumethoden einen eigenen Gemüsegarten anlegen kann.
Heute kann ich meine Familie mit frischem Gemüse aus unserem eigenen Garten versorgen und gleichzeitig Geld sparen und verdienen.
Hinter ihrem Haus wachsen Okra, Auberginen, Tomaten, Blattgemüse, Bohnen und weitere Gemüsesorten. Während der Erntesaison spart Arika rund 2'000 INR (etwa 17 Franken) pro Monat, weil sie weniger Gemüse für den Menüplan ihrer Familie einkaufen muss. Überschüssige Ernte verkauft sie im Dorf und verdient damit zusätzlich weitere rund 15 Franken pro Saison.
Für Arika bedeutet ihre Arbeit im Garten deshalb mehr als frisches Gemüse: Sie verbessert die Ernährung ihrer Kinder, senkt die Ausgaben ihrer Familie und erwirtschaftet gleichzeitig ein kleines Zusatzeinkommen.
Das Gemüse, das wir in unserem Garten anbauen, hat unsere Mahlzeiten verbessert. Ich freue mich, dass meine Kinder jeden Tag frisches Gemüse essen können. Ich möchte meinen Garten auch in Zukunft weiter pflegen.
Mit Saatgut, Wissen und praktischer Begleitung konnte Arika selbst aktiv werden und ihre Lebensgrundlage verbessern. Aus einem kleinen Garten entstehen gesündere Mahlzeiten, weniger Ausgaben und zusätzliches Einkommen.
Jetzt Frauen in Indien unterstützen
Das Elisabethenwerk setzt sich seit 1958 für die ärmsten Frauen in Ländern des globalen Südens ein. Die Projekte in den aktuellen Projektländern Uganda und Indien werden von den Frauen in eigener Initiative mitgetragen, dadurch verbessern sie ihre Lebensbedingungen aus eigener Kraft.
In Indien fördern unsere Projekte vor allem die sozial stark benachteiligten Adivasi- und Dalit-Frauen. Dalit bedeutet «unterdrückt» und ist die Selbstbezeichnung der tiefsten Kasten. Dalit-Angehörige sind von vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen. Sie machen aber ein Sechstel der indischen Bevölkerung aus. Adivasi ist ein Überbegriff für mehr als 600 indigene Volksgruppen. Sie sind sozial noch schlechter gestellt als die Dalit.
Elisabethenwerk – «von Frauen – für Frauen»
Das Elisabethenwerk gehört zum Frauenbund Schweiz. Der Frauenbund setzt Spenden wirtschaftlich, zweckbestimmt und wirkungsvoll ein.
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