Drei regionale Impulstage – drei verschiedene Rahmenprogramme
Damit unsere Mitglieder den diesjährigen Impulstag näher an ihrem Vereinsstandort besuchen konnten, standen drei regionale Impulstage zur Auswahl. Neben dem World Café als konstantes Kernprogramm, wurde an jedem Standort ein unter-schiedliches Rahmenprogramm angeboten. Letzteres wurde von den Kantonalverbänden organisiert.
World Café zu drei Themenschwerpunkten
In Gruppen wurden die einzelnen Themen diskutiert und von Tisch zu Tisch rotiert. Die Tischgastgeberinnen führten kurz ins Thema ein und moderierten die Diskussion. Ideen wurden auf bunten Notizzetteln festgehalten.
Zukunft: Was hilft konkret, um Wirkung künftig besser sichtbar zu machen?
Ziele der verschiedenen Kommunikationskanäle festlegen, bewerben auf verschiedenen Kanälen wie Social Media, Website, Mund zu Mund Propaganda, Newsletter, Flyer, Infoblatt der Gemeinde, WhatsApp Status. Zudem Netzwerke mit anderen Vereinen aufbauen, neue Zielgruppen ansprechen. Bedürfnis auch für Kurse, z.B. wie Social Media funktioniert, wie Flyer gestalten, weitere Kommunikationskompetenzen aufbauen.
Wirkung: Ideen, um Relevanz und Bedeutung der Freiwilligenarbeit nach in-nen und aussen sichtbar zu machen.
Ziele festlegen und anschliessend Anlässe evaluieren, Austausch suchen mit Organisationen vor Ort wie Altersheim, Sozialvorsteher:in der Gemeinde, Zusammenarbeiten mit anderen Vereinen, Netzwerk mit Schule, Beitragsreihe zu Freiwilligenarbeit in Gemeindezeitschrift, Berichterstattung in verschiedenen Kanälen, und vieles mehr.
Hürden: Welche Kompetenzen fehlen zur Umsetzung der Ideen, was sollte vertieft werden?
Nachwuchs, Durchmischung im Vorstand, Frauen haben weniger zeitliche Ressourcen (frisch Pensionierte), verschiedene Kompetenzen, Verantwortung übernehmen, Aufgaben outsourcen delegieren und aufteilen, moderner Name, Datenschutz (Gemeinde liefern Adressen nicht mehr), Vereine untereinander nicht konkurrenzieren sondern unterstützen, lange Anmeldefristen funktionieren in heutiger spontaner Zeit nicht mehr, generell viele Angebote, und vieles mehr.
Anschliessend wurden die Ergebnisse von Claudia und Sarah von der Geschäftsstelle als Synthese zusammengefasst und präsentiert. Für viele der genannten Herausforderungen bestehen bereits konkrete Unterstützungsangebote seitens Frauenbund, wie das Vereinscoaching Angebot, welches Vereine unterstützt, neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln, das vielseitige Weiterbildungsangebot für die Vereinsführung und die Austauschmöglichkeiten in der Community-Plattform beUnity.
Der Frauenbund prüft alle Diskussionspunkte und Ideen, wo und wie die Ortsvereine weiter unterstützt werden können.
Drei verschiedene Rahmenprogramme
Zentralschweiz, Luzern LU, 20. Juni 2026
Der erste Teil fand im historischen Wasserturm statt. Die Begrüssung mit Kaffee & Gipfeli und der Austausch im World Café fand unter den rund 700 Jahrhunderte alten Ziegeln und Dachbalken des Wasserturms statt. Dort sieht man auch auf die Nistkästen der Alpensegler. Viele Vorstandsfrauen waren das erste Mal in dieser Sehenswürdigkeit.
Karthäuserweg
Zu Fuss ging es vom Wasserturm bis zum Romero Haus im Würzenbach. Dabei mischten sich die Frauen in kleineren Gruppen und diskutierten weiter über die drei Themen. Zwischendurch liess sich die eine oder andere in eine hintere Gruppe zurückfallen und suchte den Austausch mit anderen Frauen. Dies wurde sehr rege genutzt, die Teilnehmerinnen tauschten sich weiter aus über ihre Vereine, was gut läuft und welche Herausforderungen sie vor sich haben.
Ostschweiz, Bischofszell TG, 13. Juni 2026
Der Veranstaltungsort der schönen Gärtnerei lud als erstes zu einer Entdeckungsrunde im und um das Treibhaus ein. Jede Teilnehmerin suchte sich in der Vielfalt eine Pflanze, die sie ansprach. Anschliessend tauschten sie sich über ihre gewählte Pflanze aus und reflektierten die Wahl mit sich als Person im eigenen Verein. Rotierend in den verschiedenen Gruppen lernten sie neue Frauen mit ihren Themen kennen.
3 Frauen – 3 Geschichten
Unter dem Motto stellten sich Barbara Schmid-Federer, Vorstandsfrau im Dachverband, Jeanette Jetter, neue Vorstandsfrau im TKF Thurgauischer Katholischer Frauenbund und Antonia Bischof, Präsidentin in der Frauengemeinschaft Aadorf kurz vor und erzählten, wieso sie sich unermüdlich engagieren und weshalb ihre Freiwilligenarbeit so sinnvoll ist.
Nordwestschweiz, Lenzburg AG, 19. Juni 2026
An drei Drink-Mix-Stationen konnten die Teilnehmerinnen ihren «Signature-Drink» kreieren. Dazu standen Kräuter, Früchte, Säfte und Dekomaterial zur Verfügung. Die Drinks konnten entweder mit Rezeptvorschlägen oder auch Freestyle gestaltet werden. Dazu gabe es eine Anleitung, wie aus Früchten verschiedene Dekos geschnitzt werden können. Das gemeinsame Anstossen war besonders spritzig, hatte doch jede Teilnehmerin einen anderen Mix im Glas. Der Drink-Mix darf auch für künftige Events in den Frauengemeinschaften genutzt werden. Für den Hunger stand ein vielfältiges Buffet mit sommerlichen Snacks bereit.
Insgesamt nahmen 94 Frauen an den drei Impulsveranstaltungen teil. Die Stimmung war an allen drei Standorten herzlich und beschwingt. Erste Rückmeldungen waren durchwegs positiv, der Austausch im grossen Frauennetzwerk wird geschätzt, die Teilnehmerinnen merkten, dass viele Ortsgemeinschaften vor ähnlichen Herausforderungen stehen und sind durch die spürbare positive Energie zusätzlich motiviert für die Vereinsarbeit vor Ort. Die Durchmischung von Frauen aus Ortsvereinen, Kantonalverbänden sowie dem Dachverband war hilfreich, um die Herausforderungen der verschiedenen Ebenen zu durchleuchten und den Zusammenhalt zu stärken.
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