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Medienmitteilungen 17.08.2026 |

femXmas 2026 – Weihnachtsgeschichte(n) neu erzählt

Wie wäre es, wenn die biblische Weihnachtsgeschichte wieder neu erzählt wird – frisch, lebendig und feministisch? Genau das ermöglicht femXmas: Nach der positiven Resonanz im vergangenen Advent wird das ökumenische Projekt femXmas 2026 fortgesetzt. Vier Aufführungen in Bern/Wabern, Basel, Weinfelden und Biel/Bienne laden Jugendliche und Erwachsene dazu ein, die biblischen Weihnachtsgeschichten aus neuen, geschlechtersensiblen Perspektiven zu erleben. Jenseits traditioneller Rollenbilder, im Text verwurzelt und doch ganz im Heute. Erzählt wird in Mundarten und mit Kontrabass.

Fünf Erzählerinnen von BibelErz bringen Weihnachtsgeschichten auf die Bühne, wie man sie kennt, aber so noch nie gehört hat: poetisch, kraftvoll, feministisch frei erzählt, historisch fundiert aber überraschend aktuell. Die Aufführungen finden bewusst an Kulturspielstätten statt und richten sich damit auch an Menschen, die wenig Bezug zu kirchlichen Räumen und Angeboten haben.

Was ist femXmas?

Die Weihnachtsgeschichte kennt man: Maria, eine junge Frau aus Nazareth, wird schwanger. Doch ist ihr Verlobter nicht der Vater? Die Zustände sind skandalös! Die Erzählerinnen holen Maria aus der Passivität und zeigen sie als selbstbewusste Frau. Ihr Körper trägt und erträgt ein neues Leben und die Vision einer neuen Welt.

Fortsetzung nach guter Resonanz

femXmas wurde im Advent 2025 erstmals gemeinsam realisiert und stiess beim Publikum auf sehr gute Resonanz. Die positiven Erfahrungen und Rückmeldungen haben die Trägerinnen darin bestärkt, das Projekt 2026 mit vier weiteren Aufführungen an neuen Spielorten fortzusetzen.

Ökumenisch und über kirchliche Räume hinaus

femXmas ist ein ökumenisches Projekt der christlichen Frauendachverbände femmes protestantes und Frauenbund Schweiz sowie des Vereins BibelErz. Die Zusammenarbeit verbindet reformierte und katholische Perspektiven mit professioneller Bibelerzählkunst. 2026 wird femXmas bewusst ausschliesslich an Kulturspielstätten aufgeführt. Damit möchten die Projektpartnerinnen die feministische Weihnachtsgeschichte über kirchliche Räume hinaus zugänglich machen. Angesprochen sind auch Menschen, die sich kirchlichen Institutionen nicht verbunden fühlen, aber offen sind für kulturelle, gesellschaftliche und spirituelle Fragen.

Die Weihnachtsgeschichte gehört zum kulturellen Gedächtnis. Sie bietet deshalb auch ausserhalb eines kirchlichen Rahmens die Möglichkeit, über Rollenbilder, Macht, Verletzlichkeit, Verantwortung und Hoffnung nachzudenken.

Feministische Zugänge für (junge) Menschen

Die Aufführung richtet sich an Menschen ab etwa 14 Jahren und greift Fragen auf, die alle Menschen beschäftigen: Selbstbestimmung, Körper, Beziehungen, Gleichberechtigung, gesellschaftliche Erwartungen und Mut, den eigenen Weg zu gehen. Feministische Zugänge ermöglichen es, vertraute Rollenbilder kritisch zu hinterfragen und eigene Perspektiven zu entwickeln. Das Publikum erlebt, dass Frauen in biblischen Geschichten nicht nur passive Nebenfiguren sind und dass auch Männer wie Josef traditionelle Erwartungen durchbrechen und Verantwortung neu verstehen können.

Spieldaten und Ticketinformationen der Aufführungen 2026

  • Samstag, 12. Dezember 2026: Heitere Fahne, Wabern (BE)
  • Samstag, 19. Dezember 2026: Parterre One, Basel (BS)
  • Sonntag, 20. Dezember 2026: Goldener Dachs, Weinfelden (TG)
  • Dienstag, 22. Dezember 2026: Stadttheater Biel/Bienne (BE)

 

Kontakt für Medienanfragen
Sarah Paciarelli, Kommunikation, sarah.paciarelli@frauenbund.ch, 078 331 92 22

Frauenbund Schweiz
Der Frauenbund Schweiz ist mit 100'000 Mitgliedern, 17 Kantonalverbänden und 500 Ortsvereinen das grösste konfessionelle Frauennetzwerk der Schweiz. Der Frauenbund Schweiz wirkt überraschend anders katholisch und engagiert sich für die Rechte aller Frauen in Gesellschaft, Kirche, Politik und Wirtschaft. www.frauenbund.ch

femmes protestantes
femmes protestantes sind ein nationaler Dachverband, der die Interessen von rund 70'000 Mitgliedern vertritt. Gemeinsam mit einem breiten Netzwerk treibt der Verband eine nachhaltige und gerechte Gleichstellungspolitik voran. Sie bringen sich aktiv in den nationalen Gesetzgebungsprozess ein und gestalten eine progressive Kirchenentwicklung mit.www.femmesprotestantes.ch 

BibelErz – Verein für biblische Erzählkunst
BibelErz ist ein Netzwerk von Erzählenden, das sich auf die Förderung des freien Erzählens biblischer Geschichten spezialisiert hat. Theologisch fundiert bietet der Verein Kurse und Weiterbildungen in das alte Mundwerk und «pfannefertige» Programme für Schulen und Gemeinden. www.bibelerz.ch

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