In Ausbildung und Schwanger
Chandra* kann wegen ihrer Schwangerschaft den Lehrabschluss nicht machen.
Die junge Frau ist 19 Jahre alt, als sie ungeplant schwanger wird. Der Vater des Kindes hat sich zurückgezogen, als er von der Schwangerschaft erfuhr.
Ein Schwangerschaftsabbruch kam für sie nicht in Frage. Chandra lebt zusammen mit ihren Geschwistern bei den Eltern. Sie macht eine Ausbildung im Gesundheitsbereich und steht kurz vor der praktischen Abschlussprüfung. Doch als sie aufgrund von Schwangerschaftsbeschwerden häufig ausfällt, wird sie freigestellt und ihr Arbeitgeber löst das Lehrverhältnis auf. Das bedeutet für die junge Frau, dass sie nach der Geburt einen neuen Lehrbetrieb finden muss, um die Abschlussprüfung nachzuholen.
Bis zur Geburt erhält sie Krankentaggelder in der Höhe von 80 Prozent ihres Lohnes als Lernende. Das Budget ist sehr knapp und reicht nicht für die dringend benötigten Kindersachen. Deshalb unterstützt der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind die junge Frau. So kann Chandra eine Grundausstattung für ihr Baby kaufen, bestehend aus Strampelanzug, Kinderwagen, Babybett, Wickelauflage, Tragetuch, Nuggi, Schoppen und weiteren notwendigen Babyartikeln. Das erleichtert dem Kind den Start ins Leben.
*Name geändert
Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind gehört zum Frauenbund Schweiz. Er setzt Spenden wirtschaftlich, zweckbestimmt und wirkungsvoll ein.
Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind – hilft schnell und engagiert. Unterstützt werden armutsbetroffene Frauen mit Kindern bis zum Alter von zehn Jahren in der Schweiz. Die Hilfe reicht von Babyausstattungen über den Ausgleich von Rückständen bei Wohnungsmietzinsen bis zur Kostenübernahme für die Zahnbehandlung bei Kindern.
0 Kommentare
Kommentar schreiben