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News 10.09.2026 | Elisabethenwerk

Jovulet – Coiffeursalon deckt Schulgebühren

Mein Name ist Jovulet Kobumanzi. Ich bin 23 Jahre alt und lebe mit meinen zwei Kindern im Dorf Kakasi Cell, Distrikt Kitagwenda. Meine Lebenssituation war herausfordernd: Die Schule musste ich in der sechsten Klasse abbrechen, und ich wurde jung alleinerziehende Mutter. Meine Situation verbesserte sich, als ich 2025 im Projekt COSIL die Möglichkeit erhielt, eine Ausbildung im Friseurhandwerk zu absolvieren.

Während der sechsmonatigen Ausbildung erlernte ich nicht nur die praktischen Fähigkeiten des Friseurhandwerks, sondern auch wichtige Grundlagen für die Führung eines kleinen Unternehmens. Nach Abschluss der Ausbildung erhielt ich ein Starterset mit Scheren, einem Föhn, Spiegeln und weiteren wichtigen Arbeitsmaterialien.

Mein Startkapital war zunächst nicht die gesamte Einrichtung ausreichte, begann ich mit den vorhandenen Mitteln, meinen eigenen Friseursalon langsam aufzubauen. Gleichzeitig trat ich einer Spargruppe bei und begann, regelmässig 5’000 UGX (ca. Fr. 1.10) zu sparen. Etwas später konnte ich bei der Spargruppe ein Darlehen von 350’000 UGX (ca. Fr. 78) aufnehmen. Dieses investierte ich direkt in meinen Salon und konnte damit mein Angebot erweitern.

Heute erwirtschafte ich mit meinem Salon ein regelmässiges Einkommen. Damit kann ich die Schulgebühren meiner Kinder bezahlen, einen Teil der Haushaltskosten decken und mein Darlehen zurückzahlen. Was klein begonnen hat, ist für mich zu einer wichtigen Einkommensquelle und zu einem Schritt in ein selbstbestimmteres Leben geworden.

Ich bin sehr dankbar für die Ausbildung, die Arbeitsmaterialien und die Unterstützung, die ich durch das Projekt erhalten habe. Früher hätte ich mir nicht vorstellen können, einmal ein eigenes kleines Unternehmen zu führen. Heute kann ich mit meinem eigenen Einkommen für meine Kinder und meine Familie sorgen.

Mein nächstes Ziel ist es, weiter zu sparen und meinen Salon auszubauen, damit er auch in Zukunft eine sichere und nachhaltige Einkommensquelle für meine Familie bleibt.

 

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Das ostafrikanische Uganda bemerkt immer mehr Auswirkungen des Klimawandels. Es braucht neue landwirtschaftliche Kenntnisse und diversifiziertes Wirtschaften. Dies gilt besonders für Frauen, die weitgehend für den Gemüseanbau und die Kleintierhaltung zuständig sind.

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