So wirkte das Elisabethenwerk 2025
Ganz nach der Devise «von Frauen – für Frauen» engagierte sich das Elisabethenwerk im Jahr 2025 für die wirtschaftliche, soziale und rechtliche Besserstellung von Frauen im globalen Süden und in der Armutsbekämpfung. Dabei standen die Förderung von marginalisierten Frauen und Mädchen, die nachhaltige Entwicklung mit Fokus auf Hilfe zur Selbsthilfe und die Verteidigung von Frauenrechten im Vordergrund. Das Solidaritätswerk des Frauenbund Schweiz ist in Uganda und Indien aktiv.
Dank Spenden konnten 32 Projekte umgesetzt werden – 18 in Indien und 14 in Uganda. Das Elisabethenwerk unterstützte über 29’000 Frauen und Mädchen mit Bildungsangeboten, eröffnete ihnen Einkommensmöglichkeiten und ermöglichte den Zugang zu besserer Gesundheitsversorgung. Insgesamt profitierten rund 150’000 Menschen direkt und indirekt von der Hilfe des Elisabethenwerks. Die Projektfinanzierung bleibt herausfordernd, da steigende Lebenshaltungskosten und soziale Ungleichheiten den Unterstützungsbedarf erhöhen.
Wichtig war auch 2025 die enge Zusammenarbeit zwischen den lokalen Partnerorganisationen und Beraterinnen sowie der Programmverantwortlichen in der Schweiz. Sie ermöglichte eine bedarfsorientierte Umsetzung und eine nachhaltige Wirkung der Projekte. Qualität, Wirkung und Transparenz wurden auch 2025 durch das ZEWO-Gütesiegel bestätigt.
Informationen aus unseren Projektländern
Ausblick 2026: Vor Ort für mehr Wirkung – Austausch und Monitoring
Im Februar reist die Programmverantwortliche nach Uganda, um mit der lokalen Beraterin drei Projekte rund um Kampala zu besuchen, Fortschritte zu prüfen und den Austausch zu stärken.
Später im Jahr folgt ein Projektbesuch in Indien, kombiniert mit einem dreitägigen Partnerworkshop in Puri, um Erfahrungen auszutauschen und neue Initiativen zu planen.
Diese Aktivitäten sichern die Effizienz, Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung der Unterstützung von Frauen und Mädchen in beiden Ländern.
über 29'000
Frauen und Mädchen waren in die 30 Projekte des Elisabethenwerks involviert.
150'000
Menschen kamen die Projekte des Elisabethenwerks zugute.
100 ältere Personen,
überwiegend Frauen, wurden in Uganda in nachhaltiger Landwirtschaft, Ernährung und Einkommensgenerierung geschult.
4
neue Partnerorganisationen in Indien und Uganda setzen ihre Projekte erfolgreich um.
Zwei Beispiele unserer Hilfe im 2025
Stellvertretend für die Projekte, die das Elisabethenwerk 2025 umgesetzt hat, erzählen zwei Frauen, was mit Unterstützung des Elisabethenwerks bewegt wird:
News
Prameela Kondaguri – Odisha, Indien
Bohnen sichern die Ausbildung der Kinder
News
Pinki Devi – Baliyari, Indien
Von der Waisen zur inspirierenden Führungspersönlichkeit
Darüber berichtete das Elisabethenwerk 2025
News
Frauen am Rand der Demokratie
In Bihar in Indien fielen viele Bürger:innen aus dem Wählerregister und verloren so ihre Stimme. Wie konnte dies passieren? Und wie können Stimmberechtigte ihr Wahlrecht wiedererlangen?
News
Der richtige Ansatz, um Frauen in Uganda zu stärken
Spar- und Kreditgruppen stärken Frauen und ebnen ihren Weg zu finanzieller Unabhängigkeit. Eine aktuelle Überprüfung zeigt: Das UPWOSED-Programm* des Elisabethenwerks erreicht die Frauen, die es am meisten brauchen.
News
Neue Projekte des Elisabethenwerks in Indien und Uganda
Jahr für Jahr unterstützt das Elisabethenwerk rund 30 Projekte und fördert mehrere Zehntausend Frauen und Mädchen. Vier stellen wir hier stellvertretend vor.
News
USAID-Kürzungen: Amerikanisches Powerplay auf Kosten der Schwächsten
Der Entscheid der neuen US-Regierung, die Entwicklungsgelder von USAID zu stoppen oder zu kürzen, trifft Uganda besonders hart – vor allem die Ärmsten der Armen.
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